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Wirtschaft und Wissenschaft gehen Hand in Hand

LH-Stv. Stephan Pernkopf und WKNÖ-Präsident Ecker: Zahlreiche Beispiele zeigen, wie Forschungsaktivitäten der Wirtschaft nutzen. Mit der New Design University (NDU) betreibt die Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) eine eigene Wissenschaftseinrichtung.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH-Stv. Stephan Pernkopf und Johannes Zederbauer, Prorektor der New Design University,  im Gespräch über die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.
© Andreas Kraus WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH-Stv. Stephan Pernkopf und Johannes Zederbauer, Prorektor der New Design University, im Gespräch über die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Innovationskraft der niederösterreichischen Betriebe und Wissenschaftseinrichtungen trägt wesentlich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes NÖ bei. „Wissenschaft und Forschung aus Niederösterreich bringt auf viele Fragen die Antwort, gerade für niederösterreichische Betriebe. Denken Sie zum Beispiel an die Themen Energiewende und Digitalisierung. Es ist uns daher ein Anliegen, die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft auch weiterhin zu stärken“, sind sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, einig. „Alleine im Rahmen von kompetitiven Fördercalls investiert das Land NÖ im heurigen Jahr 8,5 Millionen Euro in Forschungsprojekte aus unterschiedlichsten Bereichen“, betont Pernkopf. „Ergänzt wird dies von zuletzt über 800 Millionen Euro an Investitionen niederösterreichischer Betriebe in Forschung und Entwicklung“, führt Ecker aus, verweist aber gleichzeitig auf eine aktuelle Umfrage, worauf aufgrund der allgemeinen herausfordernden Preiserhöhungen diese Investitionen in Zukunft von 49 Prozent der blaugelben Betriebe zurückgefahren werden müssen. 

Geförderte Forschungsaktivitäten für die Wirtschaft

Bereits in der Vergangenheit investierte das Land NÖ in konkrete Forschungsaktivitäten, die der Wirtschaft nutzen. Mit einer Kofinanzierung der Wirtschaftskammer NÖ wurde das Laboratory for Manufacturing Innovations (LMI) bei der FOTEC in Wiener Neustadt für das 3-D-Drucken von Metallen unterstützt. Ebenso wurde die Errichtung eines Lehr-Cyber-Defence-Centers an der FH St. Pölten finanziert, um insbesondere für Unternehmen in Niederösterreich wertvolle und wichtige Kompetenzen in der IT-Ausbildung sicherzustellen.

„Die Wissenschaft in Niederösterreich soll Lösungen auf vorhersehbare Herausforderungen finden und die Ressourcen haben, um schnellstmöglich auf die Unvorhersehbaren zu reagieren. Davon profitiert der gesamte Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, zeigt sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf überzeugt.    

New Design University – Wissenschaft von der Wirtschaft für die Wirtschaft

Schon 2004 wurde von der Wirtschaftskammer NÖ und ihrem WIFI die New Design University (NDU) in St. Pölten gegründet. „Die NDU ist die Schnittstelle von universitärer Ausbildung auf höchstem Niveau und direktem Zugang zu niederösterreichischen Unternehmen. Das zeigt sich besonders beim NDU-Future Lab, das Betriebe und Kreative zusammenführt“, betont Wolfgang Ecker. Diese Plattform bietet Studierenden die Möglichkeit, während des Studiums in interdisziplinären Teams an realen Projekten zu arbeiten und konkrete Lösungen zu entwickeln, die von den Auftraggeberinnen und -gebern in der Regel umgesetzt werden. „Mit dieser Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft konnten in den letzten fünf Jahren rund 100 Projekte durchgeführt werden, von denen rund 60 Prozent letztendlich auch von den Betrieben umgesetzt werden“, erklärt Johannes Zederbauer, Prorektor der New Design University. 

„Die enge Zusammenarbeit von Spitzenforschung und Unternehmen in Niederösterreich ist ein wichtiger Baustein für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich. Dadurch entstehen Innovationen, die unseren Betrieben einen Vorteil in der Wettbewerbsfähigkeit bringen und sich somit am heimischen und internationalen Markt erfolgreich positionieren können. Damit werden langfristig wichtige Arbeitsplätze in Niederösterreich gesichert“, sind sich LH-Stellvertreter Pernkopf und WKNÖ-Präsident Ecker einig.

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