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Wieso „Spendierhose“?

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Josef Bollwein Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Nein, so einfach, wie es im Bericht einer Tageszeitung geheißen hat, ist es natürlich nicht: Die WKNÖ habe die „Spendierhosen“ an, hieß es dort zu unserer Aktion, über 450 gebrauchte und in der WKNÖ ausgemusterte IT-Geräte in Kooperation mit dem Landesschulrat niederösterreichischen Schulen zur Verfügung zu stellen. Konkret ging es dabei um 250 Monitore und 203 PCs.

Hinter der Aktion steckt nämlich mehr als eine einfache Spende. Denn Geräte, die bei komplexeren IT-Strukturen wie in großen Unternehmen oder eben der WKNÖ ausgetauscht werden müssen (quasi wie ein Firmenauto mit hohem Kilometerstand), sind anderswo noch bestens einsetzbar. Und ein besseres „Recycling“ als Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist wohl nur schwer vorstellbar.

Zugleich geht es um eine Investition in die Zukunft. Denn unsere Unternehmen brauchen – heute und künftig – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die firm im Umgang mit Informationstechnologien sind. Das ist eine der absoluten Schlüsselfragen für den zukünftigen Erfolg unserer Unternehmen und unseres gesamten Wirtschaftsstandorts. Je besser Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet werden, umso besser ist das für unsere Wirtschaft. Und dazu braucht es auch entsprechende Ausstattungen in den Schulen. Das ist natürlich eine Aufgabe des Staates. Faktum ist freilich auch, dass der Staat dieser Aufgabe bisher noch nicht in ausreichendem Maß nachkommt. Das kann man einfach bedauern und kritisieren – oder man kann, wenn man eine gute Gelegenheit dazu hat, etwas dagegen tun. Die WKNÖ hat sich für den zweiten Weg entschieden – als Zukunftsinvestition in unsere künftigen Fachkräfte und in unsere Unternehmen.

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