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Wenn die (Melde-)Pflicht ruft

Was Sie bei der Lohnverrechnung nach dem Jahreswechsel beachten müssen und welche Meldepflichten Sie haben, lesen Sie hier.

© Fotolia

Jahreslohnzettel: 

Sie müssen für alle aufrechten Dienstverhältnisse für das abgelaufene Kalenderjahr einen Lohnzettel (L16) an das Finanzamt übermitteln. Die Übermittlung muss bis Ende Februar des Folgejahres grundsätzlich elektronisch über ELDA erfolgen. Nur wenn die elektronische Übermittlung nicht zumutbar ist, können Papierlohnzettel (Formular L16) abgegeben werden – dann allerdings bereits bis spätestens 31. Jänner des Folgejahres.
Der Lohnzettel besteht aus einem für das Finanzamt relevanten Teil und – letztmalig für das Jahr 2018 - einem sozialversicherungsrechtlichen Teil.
Genaue Details zum Lohnzettel können Sie unserer Broschüre „Der Lohnzettel (Formular L16)“ entnehmen.

Kommunalsteuer:

Sie als Unternehmer müssen nach Ablauf des Kalenderjahres bis spätestens 31. März grundsätzlich elektronisch über Finanz-Online eine Jahressteuererklärung abgeben.
Per Gesetz gilt: Ist dem Unternehmer die elektronische Übermittlung der Steuererklärung mangels technischer Voraussetzungen unzumutbar, ist jeder einzelnen erhebungsberechtigten Gemeinde die Steuererklärung in Papierform unter Verwendung das Formulars KommSt1, welches unter www.bmf.gv.at abrufbar ist, zu übermitteln.
Auch wenn Sie keine Dienstnehmer beschäftigen, sind Sie prinzipiell verpflichtet, eine (Null-)erklärung einzureichen. Im Falle der Schließung der einzigen Betriebsstätte in der Gemeinde ist zusätzlich eine Steuererklärung binnen einem Monat ab Schließung dieser Betriebsstätte abzugeben.
Die Steuererklärung hat jahresbezogen die gesamte auf das Unternehmen entfallende Bemessungsgrundlage, aufgeteilt auf die beteiligten Gemeinden, zu enthalten. Eine Aufgliederung der Bemessungsgrundlagen nach Monaten ist nicht erforderlich.
Nähere Details zur Kommunalsteuer können Sie unserem Merkblatt „Die Kommunalsteuer“ entnehmen.

Dienstgeberabgabe der Gemeinde Wien (DGA, U-Bahnabgabe):

Die Jahreserklärung ist bis zum 31. März des folgenden Jahres beim Magistrat abzugeben. Das online-Formular finden Sie unter www.wien.gv.at/amtshelfer/finanzielles/steuern.
Details entnehmen Sie unserem Merkblatt „Dienstgeberabgabe der Gemeinde Wien (DGA, U-Bahn Steuer)“.

Meldungen gem. § 109a Einkommensteuergesetz: 

Für manche Leistungen außerhalb eines Dienstverhältnisses (z.B. freie Dienstnehmer, Vortragende, etc.) besteht eine Verpflichtung zur Mitteilung von personen- und leistungsbezogenen Daten. Durch diese Meldungen soll es dem Finanzamt ermöglicht werden, Verbindungen zwischen den Betriebsausgaben des Auftraggebers und den Einnahmen des Auftragnehmers herzustellen.
Die Meldung hat grundsätzlich elektronisch z.B. mittels ELDA oder Statistik Austria bis Ende Februar des folgenden Kalenderjahres zu erfolgen. Ist die elektronische Übermittlung nicht zumutbar, ist bis Ende Jänner des Folgejahres das Formulars E 109a beim zuständigen Umsatzsteuerfinanzamt einzureichen. Dem Empfänger des Entgeltes ist eine Kopie der § 109a-Meldung zu übergeben.
Details zur § 109a Meldung entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt „Die Mitteilungspflicht gemäß § 109a EStG“.

Meldungen gem. § 109b Einkommensteuergesetz:

Für Zahlungen ins Ausland, die für bestimmte inländische Leistungen erfolgen, gibt es eine Mitteilungsverpflichtung an das Finanzamt. Zweck dieser Vorschrift ist es, die steuerliche Behandlung solcher Zahlungen in Österreich besser überprüfen zu können und eine Informationsweitergabe an den Staat zu ermöglichen, dem voraussichtlich das Besteuerungsrecht zukommt.

Die Mitteilung hat elektronisch bis Ende Februar über ELDA oder Statistik Austria zu erfolgen, außer die elektronische Übermittlung wäre für den Verpflichteten unzumutbar - dann ist das amtliche Formular E 109b (abrufbar unter www.bmf.gv.at) bis Ende Jänner des Folgejahres an das Finanzamt, das auch für die Einhebung der Umsatzsteuer zuständig ist, zu schicken.
Liegen die Voraussetzungen für eine Mitteilungsverpflichtung sowohl nach §109a als auch nach §109b vor, ist nur eine einzige Mitteilung nach §109b zu übermitteln.
Nähere Details entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt „Mitteilungen bei Zahlungen ins Ausland gemäß § 109b EStG"

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