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Wenn der Gürtler für Erleuchtung sorgt

Handgemacht –mit Leidenschaft: Angefangen in der Garage seines Hauses, produziert Robert Niefergall heute in einer modernen Manufaktur hochwertige Leuchten für Kunden in der ganzen Welt – vom Architekten, über Hotels bis hin zum Scheich von Abu Dhabi.

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© Niefergall Leuchten-Manufaktur Stephansdom: Niefergall hat neue Leuchten für den Dom gebaut und die historischen mit neuester LED-Technik nachgerüstet.

„Manchmal, etwa wenn du bei 53 Grad Außentemperatur im Wüstenklima von Abu Dhabi Leuchten montierst, fragst du dich, warum du dir das mit der Selbstständigkeit angetan hast“, sagt Leuchtenbauer Robert Niefergall und lacht. „Das sind aber nur kurze Momente“, ergänzt der Unternehmer, während er seine Besucher um WKNÖ-Präsidenten Wolfgang Ecker durch die wohltemparierte Werkstatt seiner Manufaktur in Trumau (Bezirk Baden) führt. „Die Abwechslung, die Herausforderungen, die jedes Projekt aufs Neue mit sich bringen, machen die Würze des Unternehmertums aus.“

Seit 2007 entstehen in der Niefergall Leuchten-Manufaktur dekorative Stücke: Kreatives Design gepaart mit neuester Technologie und kompetenter Planung lassen hier aus Skizzen und Ideen neue Modelle und individuelle Lichtobjekte entstehen – und die Liste an Vorzeigeprojekten ist lang und spricht für das Know-how und die Qualität des innovativen NÖ Unternehmens: Das Park Hyatt in Wien, das Saadyat Island Resort in Abu Dhabi sowie der Wiener Stephansdom wurden mit Leuchten aus dem Hause Niefergall aus- bzw. nachgerüstet.

Vom Garagenbetrieb zur Leuchten-Manufaktur

Angefangen hat alles in den eigenen vier Wänden. Der Betriebselektiker und Gürtler (heute Metall-Designer) hat die Garage kurzerhand zur Werkstatt umfunktioniert und seine ersten Leuchten gefertigt. „Alles, was üblicherweise in einer Garage steht, haben wir in einem großen Zelt im Garten zwischengelagert“, erinnert sich Samantha Niefergall und führt die Gruppe weiter durch ihr Reich, in dem unter anderem auch das Kristallschiff für den Kronprinzen von Abu Dhabi entstanden ist: Mehrere Monate wurde am sechs Meter hohen, sechs Meter breiten und 1,2 Tonnen schweren Kristallluster gebaut. „Wir haben ihn in Einzelteile in die Arabischen Emirate geschickt und sind zur Montage hinterhergeflogen.“  Doch es sind nicht nur große Aufträge, die der Leuchtenbauer abgewickelt. „Uns ist kein Projekt zu klein und keines zu groß. Wir restaurieren auch Erbstücke, oder bauen Leuchten für Häuser und Wohnungen. In unserem Fundus an Ersatzteilen finden wir meist das Passende, um in die Jahre gekommene Leuchten, die für die Besitzer meist einen großen ideelen Wert haben,, wieder erstrahlen zu lassen“, weiß Niefergall und ergänzt lachend: „Das Wort Unmöglich kommt in unserer Philosophie nämlich nicht vor.“ Auch bei den Materialien sind keine Grenzen gesetzt: Ob Kristall, Stoff, Beton, Acryl – Niefergall tüftelt, bis er einen Weg für die Umsetzung findet.

„Mir machen Projekte, die das Gürtlerhandwerk erfordern, besonders viel Spaß“, erzählt Niefergall: „Seit Jahresbeginn etwa arbeiten wir an der Restaurierung von 300 historischen Leuchten des Volkstheaters, die wir mit Liebe zum Detail, teilweise nach Vorlage von historischen Zeichnungen, zurück- bzw nachbauen. Wir sind gerade dabei, die ersten Positionen wieder zu montieren.“

Das Unternehmen

Die Niefergall Leuchten-Manufaktur wurde 2007 von Robert Niefergall, Elektriker und Gürtlergeselle, gegründet. Das Unternehmen stützt sich auf drei Säulen, den Sonderleuchtenbau, das Renovieren und Restaurieren von historischen Leuchten und die Vermietung von hochwertigen Kristalllustern für Veranstaltungen.

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© Christian Schörg WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit von Robert und Samantha Niefergall

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