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Weihnachten in NÖ: Kaufbereitschaft im Land trotz getrübter wirtschaftlicher Situation stabil

Laut aktuellen Zahlen der KMU Forschung Austria wollen heuer, so wie im Vorjahr auch, 89 Prozent der Niederösterreicher Christkind spielen. 62 Prozent achten in diesem Jahr aber verstärkt auf ihr Budget. Bewusstsein für Regionalität, auch im Onlinehandel, wächst.  

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© AdobeStock

„Weihnachten hat für die Menschen in Niederösterreich einen hohen Stellenwert. Das Christkind scheint krisenfest“, erklärt Franz Kirnbauer, NÖ Handelsobmann, und verweist auf eine Untersuchung der KMU Forschung Austria zu Weihnachten im NÖ Einzelhandel. Die Kaufbereitschaft der Niederösterreicher:innen ist trotz der getrübten wirtschaftlichen Situation relativ stabil geblieben. Auch heuer wollen 89 Prozent der Befragten Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen. Dabei geben sie im Durchschnitt 320 Euro aus. „Das sind um 20 Euro weniger als noch im Vorjahr und zeugt von einer gewissen Unsicherheit bei den Konsumenten“, sagt Kirnbauer. Dies zeige sich auch darin, dass 62 Prozent angaben, heuer verstärkt auf ihr Geld zu achten.

Einkaufsverhalten: Bewusster regional kaufen

39 Prozent der Befragten will heuer verstärkt in Geschäften in der Umgebung zu kaufen (2021 waren es 30 Prozent). Auch die Zahl jener, die beim Online-Kauf auf heimische Händler setzen, ist gestiegen – von 11 Prozent im Vorjahr auf 26 Prozent. „Eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass die Konsumenten um die Stärken des heimischen Fachhandels wissen und seine Vorteile suchen und schätzen“, betont Kirnbauer.

Ranking der Top-Weihnachtsgeschenke

Das Ranking wird von Gutscheinen angeführt – knapp die Hälfte der KonsumentIinnen beabsichtigt, diese für ihre Liebsten unter den Christbaum zu legen. Auf Platz zwei liegen Spielwaren (34 Prozent) gefolgt von Büchern (23 Prozent) und Kosmetika (22 Prozent). Ein Fünftel der Befragten hat heuer vor, Bekleidung/Textilien zu verschenken. Auf Platz 7 und 8 liegen sonstige Genussmittel und Schmuck, die von 18 bzw. 15 Prozent der NiederösterreicherIinnen verschenkt werden. Die Top 10 werden schließlich von Wein und Elektrogeräten vervollständigt.

Dabei sind die „Early-Shopper“ weiter auf dem Vormarsch. Die meisten GeschenkekäuferIinnen besorgen den Großteil ihrer Präsente in der ersten Dezember-Hälfte (35 Prozent), gefolgt von jenen, die bereits in der zweiten November-Hälfte (27 Prozent) ihren Weihnachtsbesorgungen nachkommen. Jeweils 4 Prozent der befragten NiederösterreicherIinnen besorgen ihre Geschenke bereits vor bzw. im Oktober.

Wo informieren sich die Niederösterreicher vor dem Kauf?

Beliebteste Informationsquelle ist auch heuer das Internet (61 Prozent), gefolgt von den Impulsen direkt im Geschäft bzw. Schaufenster (38 Prozent). Zudem stellen Prospekte, soziale Netzwerke und der Brief ans Christkind weitere wichtige Informationsquellen dar. „Diese Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr die große Wichtigkeit guter Präsenz im Internet. Ein guter Online-Auftritt, eine Verzahnung von stationärem und Online-Handel gewinnt immer mehr an Bedeutung“, unterstreicht Kirnbauer und ergänzt: „Auf dem Weg dorthin unterstützt die Wirtschaftskammer NÖ die Betriebe mit zahlreichen Angeboten und Services.“

Trotz der ausgesprochen schwierigen wirtschaftlichen Situation (Teuerung, Energiekosten-steigerungen, globale Unsicherheit) blicken viele Niederösterreicher mit Zuversicht auf die Weihnachtszeit. Der Heiligabend bleibt auch heuer ein Festtag mit hohem Stellenwert. „Das müssen die NÖ Händler nutzen, um positive Akzente in einem Jahr zu setzen, in dem die Herausforderungen und das wirtschaftliche Umfeld so schwierig sind wie nie zuvor“, appelliert Kirnbauer einmal mehr, im regionalen Fachhandel zu kaufen. „Das hält die Wertschöpfung im eigenen Land, sichert Arbeitsplätze und garantiert Wohlstand.“

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