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Webinar „Zukunft Consulting“ (14.06.2021)

Das Webinar „Zukunft Consulting“, ein frühsommerlicher Impuls für UBIT NÖ-Mitglieder, machte die Ahnung zur Gewissheit, dass die vielerorts angekündigte Rückkehr zur „Normalität“ wohl eher dem Motto „Zurück in die Zukunft“ folgen wird!


    Für das einstündige Webinar konnte UBIT NÖ Obmann Mathias Past den Brancheninsider und Vordenker Franz Kühmayer gewinnen. Selbst Unternehmensberater und langjähriger Top-Manager internationaler IT-Konzerne berücksichtigte Kühmayer in seiner Keynote, dass viele Veränderungen die Branche einerseits selbst betreffen, dass wissensbasierte DienstleisterInnen aber zudem eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie ihre Kunden mit der Dynamik unserer Zeit umgehen. 

    In seiner Intro zeigte er eindrücklich auf, dass die Signale des Wandels teils massiv unterschätzt würden. Kühmayer führt dies auf unsere Tendenz zurück, die Zukunft als lineare Fortsetzung der Vergangenheit zu prognostizieren und dabei das schleichende Herannahen exponentieller Veränderungen zu übersehen. So lande man in einer Situation der Dringlichkeit, in der der Spielraum zur Gestaltung eng werde. 

    All jene, die bereit wären, in der jetzigen Phase, die er als prototypische Aufbruchzeiten bezeichnete, einen Teil ihrer Ressourcen ihrem zukünftigen Geschäftsmodell und der Innovation zu widmen, könnten hingegen zu dem werden, was er als „Possibilist“ bezeichnete; also UBIT-Betriebe, die durch Kompetenz und Weitblick ihren Kunden das breite Feld der neuen Möglichkeiten aufzeigen. Die Digitalisierung sei nur ein Faktor dabei. 

    Fünf Aufgaben gab Kühmayer den Webinar-TeilnehmerInnen mit auf den Weg zum „Possibilist“: Im Zentrum steht dabei, das eigene Geschäftsmodell daran auszurichten, welchen Mehrwert wir durch die Transformation von Wissen erzielen könnten.

    Ein Abschied von der Jagd nach Effizienz?

    Nun, was uns in Zeiten der Digitalisierung von der Maschine unterscheide, seien die grund-menschlichen Fähigkeiten zu Kreativität und zur sozialen Interaktion. Doch um sich darauf konzentrieren zu können, sollten Routine-Tätigkeiten so weit wie möglich automatisiert werden. Große Bedeutung komme der Zusammenarbeit zu, denn die Zeit der Einzelkämpfer, der zufälligen Netzwerke oder der Kompetenz-Monokulturen sei vorbei. Ökosysteme unterschiedlichster Kompetenzen träten an deren Platz. Vieles hänge an einer Veränderung der eigenen Unternehmenskultur – von der Frage danach, für welche Mitarbeiter man attraktiv sein möchte bis hin zum richtigen Mix zwischen online-Kommunikation und persönlichem Austausch.s 

    Mag. Mathias Past, der viele dieser Entwicklungen im eigenen Umfeld wiedererkennt, sieht als Obmann die Aufgabe der Fachgruppe darin, Mitglieder dabei zu unterstützen, zum „Possibilist“ zu werden: „Durch Inspiration – beispielsweise durch Webinare wie dieses; Auch durch Qualifikationsangebote und die Gestaltung der Rahmenbedingungen schaffen wir gute Voraussetzungen dafür, dass unsere Mitglieder diese Rolle in der Wirtschaft wahrnehmen können.“

    Webinar „Zukunft Consulting“, Fotos: Andrea Muffat



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