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Was wir tun können, damit der Klimaschutz zur Chance für alle wird

Von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© Daniela Matejschek WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Sämtliche ASFINAG-Straßenbauprojekte wurden vorübergehend gestoppt, um evaluiert zu werden. Das hat unsere Wirtschaft sehr getroffen. Der Bau der Straßen sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördert auch die Verkehrssicherheit und die Ökologie. Mit einer besseren Verkehrsanbindung gibt es weniger Staus, damit auch weniger CO2-Ausstoß und der Lärm reduziert sich aufgrund weniger überlasteter Straßen. Dieser Stopp kam für uns alle überraschend und nimmt damit der Verkehrsinfrastruktur einen wesentlichen Faktor: Die Verlässlichkeit. Eine gute Straßenanbindung ist für die Unternehmen wichtig, um weltweit aktiv und wettbewerbsfähig bleiben zu können. Auch rechtlich ist das Vorgehen der Umweltministerin äußerst umstritten und wird derzeit geprüft.

Klimaschutz als großes Anliegen

Unsere Wirtschaft investiert intensiv in den Klima- und Umweltschutz. Fast die Hälfte der Neuinvestitionen der NÖ Betriebe setzen auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Wir müssen Lösungsansätze wie Elektromobilität, erneuerbare Stromproduktion und klimafreundliches Gas und Wasserstoff parallel nutzen.
Damit die Klimaziele erfolgreich gelingen und der Klimaschutz zur Chance für uns alle werden kann, braucht es einen anhaltenden Investitionsfluss. Diesen gilt es durch wichtige Weichenstellungen unter Einbindung der Wirtschaft anzustoßen. Für einen funktionierenden Klimaschutz muss unter anderem Technologievielfalt das Gebot der Stunde sein, die Güterbeförderungskapazität auf der Schiene verdoppelt werden und es muss stabile Förderungsprogramme geben. Ganz entscheidend sind auch schnellere Genehmigungsverfahren. Derzeit dauern diese bei Großprojekten zehn Jahre, das muss auf maximal ein Drittel fallen. Und: Wir müssen die internationale Zusammenarbeit forcieren und an einem Strang ziehen.

Unsere Wirtschaft wächst

Es freut mich, dass sich die Wirtschaftszahlen auf einem soliden Wachstumskurs befinden. Das zeigen die vor Kurzem vorgelegten Zahlen in der Mittelfristprognose des Instituts für Höhere Studien (IHS). Von 2021-2025 wird eine Zunahme des realen BIP von durchschnittlich 2,5 Prozent pro Jahr erwartet und auch die Arbeitslosigkeit dürfte langsam auf das Vorkrisenniveau zurückgehen. Gleichzeitig soll die Inflation auf 2,2 Prozent ansteigen. Diesen Trend gilt es fortzusetzen, indem wir uns an notwendige Sicherheitsmaßnahmen halten und die Impfraten weiter hochhalten.

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