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Waldviertler Holzindustrie stärkt gesamte Region

Mit rund 4.700 Beschäftigten und Umsatzerlösen von über 1,1 Milliarden Euro sind die knapp 80 Unternehmen der Holzindustrie im Waldviertel ein wertvoller Wirtschaftsfaktor – mit positiven Effekten, die weit über die Region hinausgehen.

Die Effekte der Waldviertler Holzindustrie reichen weit über die Region hinaus.
© Adobe Stock Die Effekte der Waldviertler Holzindustrie reichen weit über die Region hinaus.
Das zeigt nun eine neue Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI). „Die Waldviertler Holzindustrie stärkt die gesamte Region“, hält Studienautor und IWI-Geschäftsführer Herwig Schneider zu den Ergebnissen fest. „Die Ergebnisse belegen deutlich, wie wichtig die Holzindustrie für ein Bundesland wie Niederösterreich ist – und zwar über die Unternehmen hinaus für die Kommunen und das gesamte Umfeld.“ 

Die Eckdaten: Mit den rund 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entfallen mehr als 80 Prozent aller in der nieder­österreichischen Holzindustrie beschäftigten Menschen auf das Waldviertel. Die Summe der jährlichen Arbeitnehmerentgelte belaufen sich auf rund 208 Millionen Euro.

Elf Millionen Euro an Kommunalsteuern

Die Effekte der Waldviertler Holzindustrie reichen aber auch über die Region hinaus: 
Die Umsatzerlöse von 1,13 Milliarden Euro schaffen inklusive indirekte und induzierte Effekte ein volkswirtschaftliches Umsatzvolumen von nahezu 2,6 Milliarden Euro. 
Die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung liegt bei rund einer Milliarde Euro. 
Über 15.300 Arbeitsplätze werden in Summe durch die Waldviertler Holzindustrie-Betriebe abgesichert. Und auch nahezu elf Millionen Euro an Kommunalsteuern finden hier ihren Ausgangspunkt.

„Zentrale Antwort zum Erreichen der Klimaziele"

Franz Kirnbauer, Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der WKNÖ.
© Tanja Wagner Franz Kirnbauer, Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der WKNÖ.
Franz Kirnbauer, der Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), streicht zusätzlich zur ökonomischen Komponente auch den ökologischen Faktor beim nachhaltigen Rohstoff Holz heraus. 
„Schließlich darf man nicht vergessen, dass im Rohstoff Holz eine ganz zentrale Antwort zur CO²-Reduktion und zum Erreichen der Klimaziele steckt“, so Kirnbauer. „Diese Nachhaltigkeit von Holz wirkt über Grenzen, gilt für unsere Waldviertler Holzindustrie ebenso wie für unsere über Jahre verlässlichen und als Partner bewährten Lieferanten aus Tschechien.“

Auffallend breite Verflechtungen

Die Untersuchung der Wertschöpfungsketten im Zuge der Studie weist überdies eine auffallend hohe Streuung an wirtschaftlichen Verflechtungen aus.
Bei den Vorleistungen liegt erwartungsgemäß die Forstwirtschaft vorne – mit einem Anteil von 14,5 Prozent.
Allerdings nur knapp vor Bauinstallations- und sonstigen Ausbauarbeiten mit einem Anteil von 13,6 Prozent.
An dritter Stelle landen die Großhandelsleistungen (12,5 Prozent). 
Auf nachgelagerter Ebene fällt auf, dass rund 17 Prozent der Produkte in Güter außerhalb der Top-10-Abnehmer fließen.

Studienautor Schneider: „Das unterstreicht den hohen Vernetzungsgrad der Waldviertler Holzindustrie in der österreichischen Volkswirtschaft.“ 
Hervorstechender Abnehmer ist hier naturgemäß die Bauwirtschaft. In Summe 60 Prozent der Produkte der Holzindustrie im Waldviertel fließen in diesen Bereich – mit 35 Prozent etwas mehr als ein Drittel in den Hochbau, gefolgt von Bauinstallations- und sonstigen Ausbauarbeiten. In die Möbelherstellung gehen acht Prozent der Produkte der Waldviertler Holzindustrie. 

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