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WMA: „Ich erhalte eine vollwertige Ausbildung in Rekordzeit“

Die Arbeit als „Elektro-Helfer“ im Betrieb eines Freundes war Christopher Prinz nicht genug. Deshalb hat er sich für die Ausbildung zum Anlagen-und Betriebstechniker in der Weinviertler Technik Akademie (WTA) entschieden. 

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© WMA „Lust auf Mehr“: Christopher Prinz möchte sich nach dem Abschluss seiner Ausbildung in der WTA noch weiter spezialisieren.

„Ich wollte einfach mehr, ich wollte den Bereich Elektrik, Elektronik von der Pike auf lernen und so auch eine neue berufliche Pers-pektive erhalten“, erklärt Christopher Prinz. Der 33-Jährige Niederösterreicher sitzt – gemeinsam mit seinen Kollegen – in einem Labor der Weinviertler Technik Akademie in Wolkersdorf und folgt aufmerksam den Ausführungen des Vortragenden zum Thema „Wie fließt Spannung.“ „Hier in der WTA legen wir den theoretischen Grundstock. Wir lernen, wie die Abläufe und Prozesse funktionieren, was einzelne Komponenten können und haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, die einzelnen Lektionen in den Laborräumlichkeiten zu testen und live zu erleben.“ Praktisches Wissen erwerben die Teilnehmer dann bei Praktika in den Betrieben.

Die Leidenschaft für Elektrik wurde Prinz gewissermaßen in die Wiege gelegt. „Mein Vater ist gelernter Elektriker. So habe ich immer einen Telefonjoker“, sagt er und lacht. Eigentlich wollte der Niederösterreicher schon als Jugendlicher eine Elektriker-Lehre machen, doch er fand nicht den passenden Ausbildungsplatz. „Das will ich jetzt nachholen. In der WTA erhalte ich eine vollwertige Ausbildung – und das mit eineinhalb Jahren gewissermaßen in Rekordzeit“, betont Prinz. Darüber hinaus sieht der Niederösterreicher noch weitere Vorteile: „Wir haben hier die Möglichkeit, auch andere Bereiche kennen zu lernen, wie Metallverarbeitung oder Schweißen. Es gibt tolle Ausbilder, die einem immer unterstützend zur Seite stehen. Die WTA liegt gut erreichbar in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und es gibt eine Kantine.“

Bei Prinz hat die WTA „Lust auf Mehr“ geweckt. „Ich möchte mich nach dem erfolgreichen Abschluss weiter spezialisieren, etwa im Bereich der Alarmtechnik. Und wenn ich mir dann genug Wissen angeeignet habe, schaue ich welcher Betrieb mich braucht“, meint Prinz und ergänzt: „Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.“

Das ist die Weinviertler Mechatronik Akademie

Die WMA wurde 2014 als lokales Kompetenzzentrum von Unternehmen im Weinviertel gegründet – in Kooperation mit der WKNÖ, dem AMS/bfi, dem Land und NÖ Industriebetrieben. Ziel ist es, die zwischen- und überbetriebliche Lehrlingsausbildung für Mechatronik, Metalltechnik und Elektrotechnik auszuweiten und über die Tochterfirma WTA (Weinviertler Technik Akademie) eine Facharbeiterintensivausbildung für Metalltechnik, Schweißtechnik, Elektrotechnik und EDV anzubieten. Die Schwerpunkte der Lehrlingsausbildung liegen auf der vierjährigen Modullehre Mechatronik, die als Basis für die Digitalisierung und Industrie 4.0-Aktivitäten gesehen wird. Zusätzlich werden die Fachbereiche Metalltechnik und Elektrotechnik ausgebildet. Nach und auch während ihrer Ausbildung werden die Lehrlinge in die Betriebe vermittelt.
www.wma-mechatronik.at

WMA im Überblick: Zahlen, Daten, Fakten

  • 26 ÜBA-Lehrlinge (Überbetriebliche Ausbildung) werden derzeit in der WMA ausgebildet, Budget gäbe es für 32
  • Die ersten 22 ÜBA-Lehrlinge haben alle die Lehrabschluss-prüfung im ersten Anlauf positiv absolviert
  • Zwischenbetriebliche Ausbildung: Zusätzlich werden etwa 30 Lehrlinge pro Jahr aus den Partnerfirmen in technischen Spezialthemen ausgebildet
  • Kompetenzorientiertes Lernen: In der WMA werden reale (Lern)-Projekte mit den Industriepartnern durchgeführt
  • Im Sommer startet erstmals eine Sommerakademie für Coding mit DIHOST (Digital Innovation Hub Ostösterreich)
  • In der WMA-Tochterfirma, der WTA (Weinviertler Technik Akademie), werden Erwachsene in eineinhalb Jahren zur LAP herangeführt bzw. durch monatliche Spezialkurse ausgebildet. Rund 150 Personen werden im Jahr ausgebildet
  • Im Zuge der zwischenbetrieblichen Lehrlingsausbildung nimmt die WMA externe Lehrlinge von regionalen Unternehmen zur Ausbildung auf und geht Ausbildungspartnerschaften mit Unternehmen ein.  Gerne werden weitere Partner aufgenommen.
  • 2017 hat die WMA den Preis „Clusterland Award für Überbetriebliche Kooperation“ gewonnen und sich dabei gegen 150 eingereichte Projekten durchgesetzt.

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