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WKNÖ und AKNÖ/ÖGB fordern Kurzarbeit in Verbindung mit Qualifizierungsmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen

Ecker/Wieser: „Top-ausgebildete Fachkräfte sind Voraussetzung für das Comeback der niederösterreichischen Wirtschaft nach der COVID-19 Pandemie.“

AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© AK NÖ/Mario Scheichel AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

17.500 Unternehmen mit rund 200.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind derzeit in Niederösterreich in Kurzarbeit. „Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in der ersten, außergewöhnlichen Phase der COVID-19-Pandemie, sowohl für die Unternehmerinnen und Unternehmer als auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bewährt. Jetzt ist es notwendig die Kurzarbeit weiterzuentwickeln, um die massiven Nachwirkungen dieser Krise weiter abzufedern“, stellt Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich fest.

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich fordert mit der AK Niederösterreich und dem ÖGB NÖ, in Zukunft die Kurzarbeit mit Qualifizierungsmaßnahmen zu koppeln.
 
„Zusätzliche Qualifizierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die beste Voraussetzung, um gemeinsam und gestärkt aus dieser Krise herauszukommen. Jede Facharbeiterin und jeder Facharbeiter werden dafür benötigt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
 
In einem Positionspapier fordern die Präsidenten Wolfgang Ecker und Markus Wieser, die Kurzarbeit an Qualifizierungsmaßnahmen wie Schulungszuschlag, Qualifizierungsunterstützung oder Qualifizierungsbeihilfe zu verbinden.
 
„Die niederösterreichischen Sozialpartner zeigen weiterhin Geschlossenheit, wenn es darum geht, den Wirtschaftsstandort und damit auch Arbeitsplätze zu sichern“, halten Wieser und Ecker fest.

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