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WKNÖ Ecker und AKNÖ Wieser präsentieren APP „BO To Go“

Sozialpartner fordern Pflichtfach „Berufsorientierung, Sozial- und Alltagskompetenz“ 

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (links) und AK NÖ-Präsident Markus Wieser präsentieren die neue APP BO to Go
© Georges Schneider WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (links) und AK NÖ-Präsident Markus Wieser präsentieren die neue App „Berufsorientierung ToGo“

Die neue App „Berufsorientierung ToGo“ wurde heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam von WK Niederösterreich-Präsident Wolfgang Ecker und AK Niederösterreich Präsident Markus Wieser vorgestellt. Die gemeinsam von Wirtschaftskammer Niederösterreich und AK Niederösterreich entwickelte App soll Kindern und Jugendlichen und deren Eltern und Erziehungsberechtigten die richtige Berufswahl leicht machen.

AK Niederösterreich Präsident und ÖGB Niederösterreich Vorsitzender Markus Wieser betont: „Durch rechtzeitige Berufsorientierung entsteht eine Win-Win-Situation. Der Schüler oder die Schülerin sucht und findet eine Ausbildung, die zu den Stärken und Talenten passt. Der Unternehmer wiederum kann damit rechnen, eine motivierte und engagierte Fachkraft (Lehrling) für sein Unternehmen zu gewinnen. Wir haben bei der App großen Wert auf gut aufbereitete Informationen gelegt, und gleichzeitig auch auf eine einfache Handhabe. Ich kann daher alle Eltern und Jugendlichen sehr herzlich einladen, von dieser App Gebrauch zu machen und diese Angebote zu nutzen.“

WK Niederösterreich Präsident Wolfgang Ecker: „Auf dem niederösterreichischen Arbeitsmarkt gibt es 20.000 offene Stellen. Tendenz steigend. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, birgt für junge Menschen aber auch Chancen. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte und mit einer Lehre stehen einem jungen Menschen sämtliche Wege offen“, weiß Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ. Doch für Eltern und ihre Kinder ist es oft schwer, im weiten Feld der Ausbildungsmöglichkeiten den Überblick zu behalten. „Hier setzen wir als Wirtschaftskammer gemeinsam mit unseren Sozialpartnern zahlreiche Maßnahmen, um zu unterstützen und zu begleiten“, erklärt Ecker.

Für Pflichtfach „Berufsorientierung, Sozial- und Alltagskompetenz“

Für die Sozialpartner ist Berufsorientierung seit Jahren ein ganz zentrales Thema. Sei es bei der alljährlichen Berufsorientierungsmesse „Zukunft/Arbeit/Leben“ oder bei der  internationalen Lehrlingsaktion  „Let´s Walz“. Weiters bei Veranstaltungen und Workshops sowie regionalen Drehscheiben, um Schulen, PädagogInnen, Eltern und Betriebe bestmöglich zu vernetzen. Auch die Bundesregierung müsse nun entsprechende Maßnahmen setzen. "Es ist wichtig, dass Berufsorientierung fix im Unterricht verankert wird", so Wieser und Ecker. Sie erneuern daher die Forderung, das Pflichtfach „Berufsorientierung, Sozial- und Alltagskompetenz“ für die 5. bis 8. Schulstufe an allen Schularten einzuführen. Berufsorientierung mit entsprechenden Praxis-Inhalten soll dabei ergänzt werden mit sozialen Komponenten wie Gesellschaftliches Miteinander, Wissen über den Solidarstaat sowie Vereinswesen und Ehrenamt. Mit diesem neuen Pflichtfach entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Daher wäre eine Umsetzung besonders wichtig.

Die App „BO to Go“ ist in drei Phasen gegliedert:

  • Erkunden
    Die erste Phase „Erkunden“ hilft dem Kind und den Eltern, über Kriterien nachzudenken, die für die Berufswahl relevant sind. Von der Anfangsfrage „Was interessiert Ihr Kind?“ wird aus einer Liste (Computer spielen, Babysitten, Dekorieren, Garten gestalten usw.) bis zur Frage der Kompetenzen des Kindes (Geduld, Berichte schreiben, Dinge erklären usw.) gemeinsam mit dem Kind ein individuelles Kompetenz- Interessenprofil und erstellt.  
  • Auswählen
    In der zweiten Phase „Auswählen“ geht es um das Finden passender Berufsbilder. Ein Algorithmus durchsucht Datenbanken nach Berufen, die den Wünschen und Interessen des Kindes entsprechen. Eltern und Kind werden über die jeweiligen Anforderungen und Aufgaben des Berufs informiert.  
  • Durchstarten
    In der dritten Phase „Durchstarten“ werden die relevanten Infos und Werkzeuge bereitgestellt. Es werden Informationsveranstaltungen vorgeschlagen, es werden Betriebe angeführt, die kontaktiert werden können. Von Jobmessen bis zu berufspraktischen Tagen werden sämtliche Möglichkeiten angeführt, sich den interessanten Berufen anzunähern.

Zugang zur neuen Berufsfindungs-App der niederösterreichischen Sozialpartner gibt es unter:  www.botogo.at

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