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WKNÖ-BildungsKonzil von Ganztagsschule bis zu Lerncoaches mit Künstlicher Intelligenz

Zwazl: „Beitrag zu einer breiteren, zukunftsgerichteten Bildungspolitik“

WKNÖ-BildungsKonzil von Ganztagsschule bis zu Lerncoaches mit Künstlicher Intelligenz
© Lechner Initiiert wurde das „BildungsKonzil Heldenberg“ von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Die Eröffnung und der Abschluss des Konzils fanden im örtlichen Oldtimer-Museum statt.

Mit einem breiten Ruf nach einer qualitätsvollen Ganztagsschule, eigenen Universitätslehrstühlen für Friedenspädagogik sowie einem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) durch KI-gestützte Lerncoaches an den Schulen ging gestern das von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) organisierte „BildungsKonzil Heldenberg“ zu Ende. Drei Tage lang hatten sich 84 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf dem Heldenberg mit der Frage „Wie kann Bildung Frieden sichern?“ beschäftigt. „Wir wollten damit einen Beitrag zu einer breiteren, zukunftsgerichteten Bildungspolitik leisten und Verkrustungen in der Bildungsdebatte aufbrechen“, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. „Mit dem dreitägigen intensiven Arbeiten in verschiedenen Denk- und Experimentierräumen haben wir bewusst einen seriösen und ernsthaften Kontrapunkt zu Oberflächlichkeiten und einem reinen Schielen nach Schlagzeilen gesetzt.“ 

Uni-Lehrstühle für Friedenspädagogik – „Helden sind Menschen, die Kriege verhindern“ 

Der digitale Bereich und der Umgang mit dem Internet gehöre ebenso zu den für alle geltenden Grundkenntnissen wie Lesen, Schreiben und Rechnen, war man sich beim „BildungsKonzil“ einig. Künstliche Intelligenz werde künftig sämtliche Bereiche der Verwaltung oder auch der Produktion durchdringen und müsse folgerichtig bereits jetzt in die Schulen einziehen. Bei einer qualitätsvollen Gesamtschulkonzeption sei entscheidend, dass diese auch entsprechende Angebote in den Bereichen Sport, Musik und Kunst umfasse. Lehrstühle für Friedenspädagogik wiederum seien im Sinne der Fragestellung „Friedenssicherung“ auch eine der Voraussetzungen für die künftige Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer, um diese zu befähigen, an einer neuen Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit mitzuwirken. Zwazl: „Die Heldinnen und Helden von heute sind Menschen, die Kriege verhindern.“    

„Verheerende Folgen, die Krieg auf Bildung hat“ 

ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary machte in seiner Keynote „Auf der Flucht“ auf „die verheerenden Folgen, die Krieg auf Bildung hat“ aufmerksam. Der Wunsch nach Bildung sei einer der Hauptgründe für Flucht. Laut UNICEF können in jener Region, in der El-Gawhary als Journalist tätig ist, 13 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Als  Beispiel schilderte er das Schicksal des 13 Jahre alten Ibrahim, dessen Mutter neben ihm auf der Flucht erschossen worden ist. Auf die Frage, was er gemacht hätte, wenn er es mit seiner Mutter nach Europa geschafft hätte, antwortete er: „Dann wäre ich endlich wieder zur Schule gegangen.“ 

„Es zahlt sich aus, in Bildungsinhalte zu investieren“ 

Der frühere EU-Kommissar und aktuelle Präsident des Forum Alpbach, Franz Fischler, erinnerte in seiner Keynote unter dem Titel „Frieden sichern in Europa“ an völkerverbindende und damit friedenssichernde Bildungsinitiativen wie die United World Colleges, das Forum Alpbach und Erasmus Plus und zitierte die Bevölkerungsentwicklungsexperten Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz: „Nicht Geld oder Rohstoffe, Bildung ist der Schlüssel für das Überleben der Menschheit.“ Entsprechend begrüßte er die BildungsKonzil-Initiative der WKNÖ. „Es zahlt sich aus, in Bildungsinhalte zu investieren – offen und ohne Vorbehalte.“ 

WKNÖ-BildungsKonzil von Ganztagsschule bis zu Lerncoaches mit Künstlicher Intelligenz
© Lechner Drei Tage lang haben sich 84 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf dem Heldenberg mit der Frage „Wie kann Bildung Frieden sichern?“ beschäftigt.


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