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WIFO-Konjunkturtest: Industrie weiter stabil

Die zukünftige Entwicklung der Geschäftslage in der Einschätzung der Mitgliedsbetriebe.

Die Sonderauswertung (WIFO-Konjunkturtest) zeigt die Stabilisierung (April 19) nach dem „Bergauf und Bergab“ (2017/2018).
© WIFO Die Sonderauswertung (WIFO-Konjunkturtest) zeigt die Stabilisierung (April 19) nach dem „Bergauf und Bergab“ (2017/2018).

1) Zusammenfassung von Fragen, die sich auf die Ist-Situation und die Entwicklung in den vergangenen Monaten beziehen. Angaben in Indexpunkten (%-P.) zwischen +100 und -100.


Die Sonderauswertung des WIFO-­Konjunkturtests (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) ist das Ergebnis einer Initiative der Stabsabteilung Statistik auf Wunsch der NÖ Sparte Industrie, ihre Konjunkturlage zu erheben. Dadurch wurden sowohl für die Sparte, als auch für die beteiligten Unternehmen erhebliche Kosten eingespart, da eine kammereigene, teure Erhebung vermieden wurde, die zu beträchtlichen Doppelbelastungen bei den Unternehmen geführt hätte.
In der aktuellen Auswertung des WIFO Konjunkturtests sehen die Unternehmen der NÖ Industrie die wirtschaftliche Lage skeptischer als im vergangenen Quartal. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen konnte das Niveau des Vorquartals aber halten und liegt weiterhin deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre.
16 Prozent der Unternehmen meldeten Produktionsausweitungen. Neun Prozent der Unterneh-men meldeten eine Drosselung der Produktion. 78 Prozent der Betriebe sind zufrieden mit der gegenwärtigen Auftragslage. Die Kapazitätsauslastung liegt bei 82 Prozent und entspricht damit in etwa dem langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig steigt der Anteil der Unternehmen mit mehr als ausreichenden Produktionskapazitäten. Die Produktion ist für die Dauer von 5,3 Monaten gesichert (ein knappes Minus von 0,2 Monaten gegenüber dem Vorquartal.
Die Unternehmen kämpfen laut gegenwärtiger Umfrage wieder verstärkt mit Produktionshindernissen: 38 Prozent der befragten Betriebe berichten von Einschrän-kungen bei der Produktion. Das mit einem Anteil von 14 Prozent wichtigste Produktionshindernis stellt eine unzureichende Ausrüstung dar, gefolgt von einer mangelnden Nachfrage mit 13 Prozent. Bei der Bewertung der aktuellen Geschäftslage beurteilen 19 Prozent der Betriebe die Geschäftslage als gut, 18 Prozent als schlecht. 15 Prozent der Betriebe planen zusätzliche Beschäftigte einzustellen, zu einem Personalabbau gezwungen sehen sich 18 Prozent. Die Verkaufspreis­erwartungen bleiben knapp über dem Mittel der letzten Jahre.
Insgesamt wird von einer leichten Verschlechterung der Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten ausgegangen, die Erwartungen sind im Vergleich zum Vorquartal aber optimistischer.


Obmann Franz Kirnbauer (Holzindustrie) im Gespräch

Der Konjunkturtest zeichnet ein stabiles, aber durchwachsenes Bild. Was freut Sie an den Ergebnissen am meisten?
In der Holzindustrie hat sich die Produktion in den letzten drei Monaten gesteigert, und die Auslastung der Produktionskapazitäten liegt bei 80 Prozent.  Ebenfalls kaum verändert hat sich die gesicherte Produktionsdauer, die mit 4,9 Monaten weiterhin auf einem guten Niveau liegt. Das sind gute, stabile Werte.

Wie sehen die weniger guten Nachrichten aus?
Weniger gut bewertet wird die aktuelle Geschäftslage. Die Indikatoren über die zukünftigen Erwartungen könnten ebenfalls besser sein. Aus den Ergebnissen der Umfrage wissen wir, dass die Branche weiterhin von einer nachlassenden Produktion ausgeht und per Saldo auch fallende Verkaufspreise befürchtet. Weiters gibt es Befürchtungen zur Beschäftigtenentwicklung, die zum ersten Mal seit Sommer 2016 wieder kritisch gesehen wird.

Am Ende zählt der Geschäftserfolg – was schätzt die Branche?
Die zukünftige Entwicklung der Geschäftslage wird von den Unternehmen der Branche durchwegs positiv gesehen.


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