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Vorweihnachtliche Sinnesfreuden

Bereits zum 23. Mal veranstaltete der Zuckerbäcker Peter Forstner seine Lebkuchenhäuserschau im Stift Zwettl.

Der Zuckerbäcker Peter Forstner mit seinen handgemachten Lebkuchenhäusern in der Ausstellung im Stift Zwettl.
© Gerald Macher Der Zuckerbäcker Peter Forstner mit seinen handgemachten Lebkuchenhäusern in der Ausstellung im Stift Zwettl.

Jedes Jahr im Oktober wird es für den mittlerweile 69-jährigen Konditor Peter Forstner, zugleich Betreiber der Restaurantbetriebe im Zisterzienserstift Zwettl, hektisch. Da startet er mit der Produktion seiner handgefertigten Lebkuchenhäuser, die er dann im November bis Dezember in der Orangerie ausstellt. Das Thema für die Ausstellung steht zu diesem Zeitpunkt längst fest. Rund 6.500 bis 7.500 Besucher sehen die kleinen Backkunstwerke, wobei der Spitzenwert (im Jahr 2002) bei 18.000 Lebkuchenfreunden lag.

„Die Produktion von Lebkuchenhäuschen ist nicht wirklich ein Standbein, sondern wir leben von der gesamten Gastronomie. Wir verkaufen jährlich zwischen 300 und 700 Häuschen und setzen auf Spezialitäten wie Lebkuchenmohnzelten oder Lebkuchen mit Marillenbrand für die Damen und mit Sliwowitz für die Herren. Masse gibt es überall, bei uns erhalten die Genießer etwas ganz Spezielles“, erklärt Peter Forstner.

Die Ideen liegen auf der Straße

Seine Ideen für seine Lebkuchenbauwerke sammelt er entlang von Straßen oder auf Urlauben beispielsweise in Los Angeles. So bastelte er schon die Stadtpfarrkirche St. Paul in Passau nach, einen Teil der Silberzeile in Schärding oder das Standesamt in Groß Gerungs. Oder er findet einzelne Zutaten wie Zuckerl, die er in die Dekoration integrieren muss. Rund 1.200 Arbeitsstunden investierte er heuer im Dreier-Team, um rund zwei Tonnen Mehl zu verarbeiten und die Einzelteile, beispielsweise 72 Stück für die Waldmühle (siehe Bild), zusammenzufügen und zu verzieren.

Das Mandelhaus
© Gerald Macher
Die Waldmühle
© Gerald Macher

Das Mandelhaus und die Waldmühle sind zwei der insgesamt 47 Ausstellungsstücke der diesjährigen Lebkuchenhäuschen-Schau. 

Zuckerbäcker aus Leidenschaft

Seine Lehre startete er bereits in jungen Jahren 1963 als Zuckerbäcker, später lernte er Koch in der steirischen Hotelfachschule und absolvierte 1972 seine Meisterprüfung. Er arbeitete in Deutschland und in Wien, ehe er die Gastronomieabteilung der niederösterreichischen Molkerei übernahm und täglich 10.000 Essen auf die Tische ‚zauberte‘. Vor 34 Jahren machte sich der gelernte Zuckerbäcker selbstständig.

„Im Jahr 1994 zog ich ins Schloss Luberegg in die Wachau. Allerdings war das Schlossrestaurant als reiner Sommerbetrieb ausgelegt, womit die Saison bis Mitte Oktober dauerte und der nächste Gast erst zu Ostern kam. Deshalb suchte ich nach einer Möglichkeit, den Betrieb zumindest bis Weihnachten hin zu verlängern und so kam es zur ersten Ausstellung mit damals sieben Lebkuchenhäuschen“, erzählt Peter Forstner über seinen weiteren Werdegang.

Ausstellungsstücke für den guten Zweck

Wenn die heurige Ausstellung am 17. Dezember endet, dann werden die 47 Ausstellungsstücke dieses Jahres wiederum an Kindergärten, Senioren- und Behindertenheime, Schulen, Krankenhäuser und an gemeinnützige Organisationen verteilt.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Knusperhäuschen ohne Holz- und Kartoneinlagen auskommen. Außer den Fensterscheiben aus Zellophan ist jedes Haus zu 100 Prozent essbar. Bei größeren Modellen müssen wir der Statik wegen durch Lebkuchen-Rippen im Inneren des Hauses etwas nachhelfen“, so Konditor-Meister Peter Forstner, der abschließend feststellt: „Lebkuchen ist ein Lebensmittel und gehört verzehrt!“

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