th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Von der Gartenmauer bis zum Hochhaus

Oliver Waily und Jonas Schulner – Österreichs Staatsmeister im Betonbau – treten bei den WorldSkills im Oktober im Teambewerb an. Was sich die beiden Waldviertler erwarten und wie sie sich auf die Weltmeisterschaften vorbereiten, erzählen sie im Interview.

.
© Leyrer + Graf Oliver Waily und Jonas Schulner treten bei den WorldSkills ins Shanghai im Teambewerb Betonbau an.

Ihr habt ja schon Erfahrungen bei Berufsmeisterschaften sammeln können. Was sind eure Erwartungen für die WorldSkills?

  • Oliver Waily: Ich möchte die Zeit mit meinem Teamkollegen und Experten genießen. Neue Herangehensweisen an das Werkstück im Beruf Betonbau kennenlernen und mich mit anderen Nationalteams austauschen. Schön wäre es auch, wenn man die letzten Sekunden eines Bewerbes bei einem der anderen Berufe mitverfolgen und die Teilnehmer anfeuern könnte.

  • Jonas Schulner: Ich erwarte mir eine spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen werden.

Wie bereitest ihr euch auf Shanghai vor?

  • Waily: Wir haben mit unserem Experten und Leyrer + Graf einen Trainingsplan ausgearbeitet, der uns in einem halben Jahr optimal auf die WoldSkills vorbereiten soll. Ich selbst werde versuchen, mich gesund zu ernähren, Sport zu machen und mich dabei immer wieder an meine Leistungsgrenze zu bringen.

  • Schulner: Gemeinsam mit unserem Experten haben wir ein Trainingsplan erstellt, der uns für den Wettbewerb vorbereiten soll. Privat werde ich mich durch Sport fit halten.

Warum hast du dich für Betonbau entschieden?

  • Waily: Von kleinen Gartenmauern bis zu Hochhäusern - Beton ist genauso wie der Beruf Betonbauer sehr abwechslungsreich und vielfältig. Ich denke, genau das ist es, was mich an dem Beruf so fasziniert. Ich habe in diesen Beruf hinein geschnuppert und es hat mir von Anfang an sehr gut gefallen.

  • Schulner: Weil ich das Betätigungsfeld extrem vielseitig finde und Beton so viele Möglichkeiten der Verarbeitung bietet.

Warum hast du eine Lehre in dem Bereich gemacht?

  • Waily: Für mich war sehr schnell klar, dass ich einen handwerklichen Beruf erlernen möchte. Teamarbeit, im Freien arbeiten und nach einem anstrengenden Arbeitstag zu sehen, was man geschaffen hat, das sind Parameter, die mir einfach gefallen. 2017 habe ich mit der Lehre zum Maurer und Schalungsbauerlehre begonnen. Im Mai 2021 habe ich beim Jungmaurer-Wettbewerb in Guntramsdorf den ersten Platz belegt. Im Juli 2021 habe ich die Lehrabschlussprüfung Maurer und Schalungsbauer mit Auszeichnung bestanden und im Oktober 2021 beim Jungmaurer-Wettbewerb in Salzburg den 10. Platz erreicht. Im November 2021 bin ich Staatsmeister im Betonbau geworden.

  • Schulner: Ich habe in diesen Beruf hinein geschnuppert und es hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Ich habe 2018 mit der Lehre begonnen und bin zurzeit im 4. Lehrjahr. Im Sommer 2022 werde ich meine Lehrabschlussprüfung haben. 2021 bin ich Staatsmeister im Betonbau geworden.

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit?

  • Waily: Ich bin jemand, der gerne alles verstehen möchte, was er macht und auf Baustellen gibt es immer Neues zu lernen oder zu verstehen. Genau das gefällt mir.

  • Schulner: Am meisten gefällt mir die Teamarbeit und die abwechslungsreiche Arbeit, denn jede Baustelle ist anders.

Wie ist es für euch, im Teambewerb anzutreten?

  • Waily: Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen, doch wenn man weiß, was jeder am besten kann und was er zu tun hat, dann ist ein Teambewerb einfach nur „leiwand“. Wir verlieren und gewinnen gemeinsam! Jonas und ich waren schon auf verschiedenen Baustellen zusammen und haben uns auch auf der menschlichen Ebene sehr gut verstanden.

  • Schulner: Durch die gemeinsamen Baustellen habe ich Oliver schon vor den Betonbewerben besser kennengelernt. Ich weiß, dass wir ein gutes Team sind und gut zusammenarbeiten. Ich kann mich auf ihn verlassen und ich schätze ihn sowohl menschlich als auch fachlich.

Wie lautet euer Motto?

  • Waily: 100 Prozent sind zu wenig.

  • Schulner: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.


Zu den WorldSkills

WorldSkills International ist eine gemeinnützige Organisation mit 85 Mitgliedsstaaten auf fünf Kontinenten. Alle zwei Jahre finden Berufsmeisterschaften statt. Mittlerweile mit 1.400 Teilnehmer in mehr als 60 Berufen.
www.skillsaustria.at


Beitrag im Magazin Wirtschaft NÖ, Mai 2022, PDF


Das könnte Sie auch interessieren

Andrea Ehemoser, Händlerin

Den Traum vom eigenen Shop verwirklicht

Unternehmerinnen, die ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben, vor den Vorhang holen: Das macht die Kampagne „G’lernt is g’lernt“ von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Heute im Portrait: Andrea Ehemoser, Geschäftsführerin von AUST Fashion und Lieblingsstücke in Tulln. mehr

Erika Cholpová am Arbeitsplatz

Gründerin des Monats: Erika Cholpová

Die Initiative „Gründerland NÖ“, eine Kooperation von WKNÖ und riz up, holt gemeinsam mit der NÖN blau-gelbe Gründerinnen und Gründer vor den Vorhang. Heute im Portrait: Erika Cholpová mehr

v.l.: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, die Stipendiaten Iris Ritzinger und Bastian Höfinger sowie AK NÖ-Präsident Markus Wieser.

Auf Wanderschaft: Erfahrungsaustausch beim „Let’s Walz Clubbing“

94 Nachwuchskräfte haben sich heuer für die Initiative „Let’s Walz“ von Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer NÖ beworben. Bei einem Clubbing mit WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AK NÖ-Präsident Markus Wieser im WIFI der WKNÖ in St. Pölten kamen sie zusammen. mehr