th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Vom Rohstoff bis zum Endprodukt

Vom Kohlehandel über Öl bis zu Holzpellets. Vom Getreidehandel, über die Verarbeitung bis hin zu Backmischungen. Das Handels- und Logistikunternehmen Essmeister aus Kemmelbach passt sich seit seiner Gründung 1937 den Veränderungen am Markt an und erfindet sich immer wieder neu – mit Erfolg.

.
© Essmeister „Als Unternehmer musst du permanent nachjustieren und ständig am Ball bleiben. Sonst wirst du überholt“, weiß Harald Essmeister.

Als Unternehmer darf man sich nicht der Illusion hingeben, dass man sich nicht weiterentwickeln muss“, sagt Harald Essmeister bestimmt und erklärt: „Die Zeiten verändern sich. Diese Veränderungen passieren immer schneller. Wer sein Geschäftsmodell nicht laufend adaptiert, wird irgendwann überholt. Da ist der Markt gnadenlos.“ Gegründet wurde das Handels- und Logistikunternehmen Essmeister aus Kemmelbach im Jahr 1937. Damals handelte der Familienbetrieb mit  Kohle und Getreide. In den 1980er-Jahren kam Heizöl hinzu. Als Harald Essmeister – er führt das Unternehmen in dritter Generation – einsteig, setzt er auf Holzpellets. „Ich habe die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt. Wir waren eine der ersten, die in NÖ auf dieses Energieprodukt gesetzt haben. Heute sind wir der größte private Holzpellets-Händler Niederösterreichs.“

Kontinuierlich gewachsen

Auch im Agrarsektor ist das Melker Unternehmen mit der Zeit gegangen und hat neue Geschäftsfelder erschlossen. „Wir haben als Partner der Landwirte – für Stall und Feld – auf den Strukturwandel reagiert und unser Einzugsgebiet auf ganz Niederösterreich ausgedehnt.“ Auch durch Erweiterungen wuchs das Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitern kontinuierlich. 2012 wurde ein Mischfutterwerk übenommen und 2017 die Stöbermühle in Pfaffing gekauft. „Somit sind wir vom reinen Getreidehandel auch in die Verarbeitung eingestiegen.“

Einen Mehrwert schaffen

Doch um im Wettbewerb mit den großen industriellen Mühlen bestehen zu können, ging Essmeister noch einen Schritt weiter. „Wir haben gesehen, dass wir für die Kunden einen Mehrwert schaffen müssen und haben mit Bake Affair einen neuen Geschäftszweig geschaffen.“ Bake Affair vertreibt nicht nur Backmischungen in ganz Europa, sondern verkauft zahlreiche Produkte rund ums Backen. „Somit bieten wir vom Ur- bis zum Endprodukt alles aus einer Hand.“
Als Unternehmer sei man „nie fertig. Du musst permanent nachjustieren, immer am Ball bleiben. Stets an den vielen kleinen Rädchen drehen, denn die einzige Konstante ist die Veränderung“, betont Harald Essmeister und rät: „Von Zeit zu Zeit einen Schritt zurückzutreten, sein Unternehmen analysieren und realstische Schritte setzen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.“
Zu Essmeister
Zu BakeAffair

Erfolgsfaktor Geschäftsmodell

Das eigene Geschäftsmodell muss in regelmäßigen Abständen weiterentwickelt werden, um dauerhaft am Markt bestehen zu können. Mit dem Jahresschwerpunkt „Erfolgsfaktor Geschäftsmodell – Mut zu neuen Wegen“ unterstützt die Sparte Handel Unternehmen dabei. Bei einem Online-Workshop konnten Handelsunternehmen mit den beiden Experten Barbara Niederschick und Peter Voithofer ihr Unternehmen analysieren und weiterentwickeln. Der nächste Workshop findet am 15. Juni in Präsenzform im WIFI St. Pölten statt.

Alle Infos hier



Das könnte Sie auch interessieren

v.l. WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Gabriele Jüly, Thomas Knapp, Robert Kovacs, Veronika Machreich, Anna Nowshad, und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Arbeitskräftemangel: Wie NÖ Unternehmen zum Talente-Magnet werden

Im Rahmen einer gemeinsamen Initiative unterstützen die Wirtschaftskammer Niederösterreich und die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Arbeitskräfte-Findung und schließlich auch Bindung. mehr

.

Interkulturelle Kompetenz als Erfolgsfaktor in Unternehmen

In 137 von 573 NÖ Gemeinden beträgt der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund mehr als 15 Prozent. Um UnternehmerInnen bei der professionellen Bearbeitung der interkulturellen Herausforderungen zu unterstützen, veranstaltete die WKNÖ zwei Workshops. mehr