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Zu Gast bei Tischlern

Die Viertelveranstaltungen haben sich zu einem äußerst beliebten Treffpunkt für Niederösterreichs Tischler entwickelt.

Der Mix aus Betriebsbesichtigung und brandneuen Branchennews direkt von der Spitze der Landesinnung kommt gut an. So konnte man in den vergangenen Jahren bei den Viertelsveranstaltungen die Besucherzahlen kontinuierlich steigern. 2019 kam man schon an die 300er Marke heran, diese will man 2020 überspringen.

Im schönen Waldviertel

Den Auftakt für die Veranstaltungsserie machte die Tischlerei Schalko im Waldviertel. Manuel Schalko führt das Unternehmen im nördlichen Litschau in der vierten Generation. Erwirtschaftet wird von den elf Mitarbeitern ein Umsatz von 1,5 Millionen Euro.
Der Traditionsbetrieb behauptet sich erfolgreich in der Schiene der Gastroeinrichtungen im Wiener Raum.

Offene Türen in Weikersdorf

Die Möbelwerkstätte Höllwieser in Weikersdorf im Industrieviertel öffnete tags darauf ihre Türen. Reinhard Höllwieser leitet den Betrieb mit acht Mitarbeitern in dritter Generation, 2013 hat die Firma ihren neu errichteten Standort in Weikersdorf bezogen. Neben Möbeln und kompletten Einrichtungen, etwa für Küche und Bad, stellt die Tischlerei auch Massivholz-Innentüren noch selbst her. Stolz ist man auch auf die 3D-Planung und -Visualisierung, mit der man bei den Kunden gute Abschlussquoten erzielt.

Ein Besuch in Pöchlarn

Pöchlarn gilt ja als die heimliche Hauptstadt der Tischler. Schließlich befinden sich hier die Meisterschule, die Berufsschule und das Tischlermuseum. Genau dorthin hat es den Pöchlarner Gerhard Miehl nach Ausflugsjahren in Wien wieder verschlagen. Sehr strukturiert und effizient geht man an Projekte heran. Die Arbeitsweise überraschte die Tischlerkollegen. Jeder Mitarbeiter macht vom Anfang bis zum Ende seine Projekte fertig. Das heißt, jeder arbeitet auf der CNC und jeder lackiert. Herzstück des Unternehmens ist ein großzügig gestaltetes Büro, welches die Visitenkarte des Unternehmens darstellt. Sieben Mitarbeiter setzen pro Jahr knapp 800.000 Euro um.

Zu Gast in Poysdor

Eine absolute Novität gab es bei der Tischlerei Martin Schlemmer in Poysdorf. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vierteslveranstaltungen wurde die Betriebsführung mittels Headset durchgeführt. Jeder Besucher konnte so einen ganz neuen Eindruck aus der Produktion des Unternehmens mitnehmen. Der Betrieb hat sich komplett der Digitalisierung verschrieben. Fünf CNC-Maschinen sind die solide Basis für die insgesamt 18 Mitarbeiter. Zwei unterschiedliche Programme können auf sämtliche Maschinen zugreifen. 

Ein vielfältiges Programm

Wie flexibel kann ich mit der Arbeitszeit der Mitarbeiter umgehen? Welche gesetzlichen Grundlagen haben sich geändert? Was muss ich beachten, wenn ich lang und kurz arbeite? Fragen über Fragen und der Geschäftsführer der Landesinnung, Mag. Gregor Berger, führte souverän durch den Paragraphendschungel, gespickt mit Praxisbeispielen von Landesinnungsmeister KommR Ing. Helmut Mitsch. Als Abschluss gab es noch einen thematischen Ausflug zur brandneuen Karfreitagsregelung.

HFA-geprüft

Die Landesinnung der Tischler Niederösterreich setzt alle Hebel in Bewegung, um den Mitgliedern Rechtssicherheit zu geben. In diese Kerbe schlägt auch die HFA-Veranstaltungsserie, die 2019 bereits zum zweiten Mal aufgelegt wurde. Helmut Mitsch gab einen Rückblick auf die noch taufrische Veranstaltung, die sich der Fenstermontage und der Zertifizierung widmete.

ERFA-Gruppe neu

Wie geht es den anderen Tischlern? Wie verlaufen beim Kollegen die Bankgespräche? Wie kommt er zu Kunden? Wie geht er mit Reklamationen um? Im Erfahrungsaustausch mit anderen Kollegen lässt sich vieles leicht bereden. Einer profitiert vom anderen und für spezielle Themen empfiehlt es sich, einen Experten zu Rate zu ziehen – und von dem profitiert auch wieder die ganze Gruppe.

Diese gute und bewährte Grundidee der ERFA-Gruppe wird bei den niederösterreichischen Tischlern wieder neu belebt. Und wie es in Niederösterreich so üblich ist, wird sie mit attraktiven Förderungen und der Unterstützung von Ecoplus versehen. Die Gruppe eignet sich sowohl für junge Tischler als auch für „alte Hasen“ im Geschäft. Denn nur wer über den Tellerrand blickt, wird in Zukunft Erfolg haben. Gestartet werden die Gruppen im September 2019. Interessenten können sich jederzeit bei der Landesinnung melden.

Der neue Interessentenpool

Wenn das Land oder die Gemeinden Aufträge im Direktverfahren vergeben möchten, dann ist es mitunter sehr schwer, diese zu vergeben, weil sie die geeigneten Anbieter in der Region nicht kennen. Um Betriebe zu fördern und das Sozialdumping einzudämmen, wurde in Kooperation mit dem NÖ Landeshochbau der Interessentenpool ins Leben gerufen. Seit ein paar Tagen ist dieser online und Betriebe können sich auf bieternetz.at/interessentenpool registrieren, wenn sie gelistet sein möchten. Das geht ganz einfach.

Die neue Werbekampage

Tischler arbeiten individuell und persönlich. Die Arbeiten sind Qualität auf höchstem Niveau. Dies gilt es zu zeigen. Gemeinsam sind wir Tischler eine starke Marke. Darum steht im Mittelpunkt der neuen Werbekampagne der Bundesinnung der Hobel.

Lust am Schaffen und am Leben. Geborgenheit und Aufbruch. Die Liebe zur Natur und die Liebe zu den Menschen. Tischler schaffen Werte, die ein Leben lang Halt geben.

All diese Dinge finden sich unter dem Zeichen des Hobels wieder. Dieses Gedankengut wird sehr emotional in allen Kanälen transportiert.

Im März ist die Kampagne auf ORF und in reichweitenstarken Privatsendern und Online gestartet. Mitmachen ist erwünscht!

Daher gibt es für jeden einzelnen Tischler hochwertige Werbemittel zu bestellen. Diese gilt es zu nutzen, um die Marke Tischler beim Konsumenten ankommen zu lassen. Branden von Produkten, wie es die texanischen Rancher machen, müssen auch die Tischler. Das ist der Tischler seinen Produkten einfach schuldig. Damit der Einstieg ins Branding etwas leichter fällt, hat die Landesinnung die anwesenden Betriebe mit einem Werbebasispaket ausgestattet.

Ehre, wem Ehre gebührt.

Feierlicher Schlusspunkt der Veranstaltung sind immer die Ehrungen für die langjährige Mitgliedschaft. Im Schnitt werden pro Veranstaltung zehne Anstecknadeln überreicht.
(red/innung noe)

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