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Von Stundungen bis Prämienpause

Um Corona- Liquiditätsengpässe zu überbrücken, gibt es für Unternehmerinnen und Unternehmer im Bereich der Versicherungen verschiedene Möglichkeiten.

Hubert Schultes
© NV Hubert Schultes

Möglichst rundum versichert zu sein, ist ein gutes Gefühl. In Krisen-Zeiten können die dafür fälligen Prämien aber auch rasch zur Belastung werden. Niederösterreichs Versicherungswirtschaft zeigt nun verschiedene Wege auf, wie finanzielle Engpässe rund um Versicherungsprämien umschifft werden können. Etwa am Beispiel von Lebensversicherungen: Hier können beispielsweise Stundungen von Prämienzahlungen vereinbart werden, die Prämien werden also später nachgezahlt. Der große Vorteil: Der Versicherungsschutz bleibt in vollem Umfang aufrecht. Vereinbart man hingegen eine so genannte Prämienpause, werden die fälligen Prämien – je nach Vertrag – für bis zu einem Jahr komplett gestrichen, müssen also auch nicht nachgezahlt werden. Allerdings ist der Versicherungsschutz beim Ableben während der Pause eingeschränkt, die Versicherungsleistung verringert sich dauerhaft entsprechend der ausgefallenen Prämienzahlungen. Gleiches gilt für eine dauerhafte Reduktion oder ein dauerhaftes Einstellen der Prämienzahlungen. Die jeweils optimale Lösung müsse im direkten Gespräch zwischen Wirtschaftstreibenden und Versicherung gefunden werden, betont man in der NÖ Versicherungswirtschaft. „Wir wollen und werden die NÖ Unternehmen und die NÖ Wirtschaft dabei unterstützen, möglichst rasch wieder aus der Krise zu kommen. Unternehmerinnen und Unternehmer wenden sich am besten direkt an ihren Versicherungsbetreuer oder an ihre Versicherung. Nur so können wir die jeweilige individuelle Situation analysieren und optimal helfen", betont Hubert Schultes, der Vorsitzende der Fachvertretung der NÖ Versicherungsunternehmen.

Prämienstundungen oder -reduktionen mit verringertem Versicherungsschutz sind auch bei Haushalts-, Eigenheim-, Rechtsschutz- und Betriebsversicherungen (KMU) möglich. In der KFZ-Haftpflichtversicherung gibt es neben Stundungen etwa auch die Möglichkeit einer Prämienreduktion mit sofortiger Wirkung durch Erhöhung des Selbstbehalts. Und, wohl wenig bekannt: Wer sein Kfz nicht unbedingt braucht, kann den Vertrag durch Hinterlegung des Kfz-Kennzeichens auch – für mindestens 45 Tage – ruhend stellen.

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