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Unternehmer vernetzten sich in virtuellen Gesprächsrunden untereinander

Die Gesprächsserie „NÖ Frühstück mit Zukunft“ setzte sich mit den Bezirken Baden, Bruck/Leitha und Gänserndorf fort. Im Gespräch mit der WKNÖ wurde die Wichtigkeit der Themen Fachkräfte, Bürokratieabbau und Unterstützung von KMU/EPU deutlich.

Screenshot vom Online-Meeting
© WKNÖ Acht Badner Unternehmen im Austausch mit der WKNÖ.
Vier Bezirke haben sich bereits in den digitalen Austausch mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich begeben. Gestartet ist die Gesprächsserie mit Amstetten, nun folgten die Bezirke Baden, Bruck/Leitha und Gänserndorf. Jeweils acht Unternehmer des Bezirks haben in diesem Rahmen ihre Anliegen so direkt bei der WKNÖ vorgebracht. In Baden war der Bürokratieabbau zentrales Thema. „Für einen Betrieb in unserer Größe wird die ausufernde Bürokratie immer mehr zum Problem“, betont Sandra Kolp (Kolp Engineering & Machinery GmbH). Auch der Brucker Unternehmer Franz Winter (Paletten Winter GmbH) betont, dass „die Bürokratie für ein kleineres Unternehmen sehr mühsam ist“. Im Gespräch mit den Badener Unternehmern wurde außerdem  die Unterstützung für EPU/KMU thematisiert. Als Obmann der Bad Vöslauer Wirtschaft weiß Andreas Freisinger (Optik Freisinger): „Ich vertrete hauptsächlich EPU und KMU – und es sind vor allem die Kleinstbetriebe, die mehr Hilfe benötigen.“ Frisör Peter Haas (Haas & Haas OG) stimmt dem zu: „Wir möchten eine Homepage inklusive einem Online-Reservierungs-Tool gestalten. Als KMU brauchen wir dabei jedoch finanzielle Hilfe.“

Badener Unternehmen vernetzten sich

Eine Vernetzung, wie sie sonst nur vom Neujahrsempfang der WKNÖ-Bezirksstelle oder der „Langen Nacht der Wirtschaft“ bekannt ist, fand beim Online-Frühstück mit Baden statt. Das freut auch WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker: „Es ist erfreulich, wenn sich die Unternehmerinnen und Unternehmer gleich untereinander austauschen und so die Synergieeffekte der Gesprächsrunde nutzen.“ 
So kamen Frisör Peter Haas und Heidemarie Magyar-Koch (Hm-kommUNIKATion) direkt ins Gespräch: Magyar-Koch gab als Expertin für Online-Auftritte nicht nur Tipps, sondern sicherte auch weitere Unterstützungsgespräche zu. Und Erwin Kerschbaumer (Kerschbaumer KG) konnte mit seiner Erfahrung als Bilanzbuchhalter einige Fragen seiner Gesprächskollegen gleich direkt beantworten. 

Personalsuche und Fachkräfte im Gespräch

Sowohl im Videogespräch mit den Brucker Unternehmern als auch mit den Gänserndorfer Unternehmern waren Personalsuche und Fachkräfte zentrale Themen. „Als IT-Unternehmen haben wir durch die gute Auftragslage und den wichtigen Stellenwert der EDV im Alltag permanent Personalbedarf. Trotz intensiver Bemühungen ist es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden“, betont Gerald Köck (Gerald Köck GmbH).

Auch Martin Muhr (Landgasthof - Hotel Muhr OG) hat bei der Personalsuche Probleme: „Einerseits ist es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter bei uns zu halten, auf der anderen Seite finden wir auch keine neuen. Praktikanten bekommen wir genug, aber die wenigsten wollen in der Branche bleiben, obwohl sie eine Tourismusschule besuchen.“
Die Gänserndorfer Unternehmerin Regina Lahofer (Baumeister Lahofer GmbH) kennt die Problematik: „Die Suche nach Fachkräften gestaltet sich oft schwierig.“
Zu der Fachkräfte-Thematik betont Wolfgang Ecker: „Uns ist bewusst, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte sind. Deswegen ist uns auch das Thema Aus- und Weiterbildung so wichtig.“ 
Thomas Österreicher (Gas-Wasser-Heizung Österreicher) aus dem Bezirk Gänserndorf betonte, dass es wichtig sei, dass „der Unternehmer wieder etwas mehr Wertschätzung bekommt“. Im Zuge dieses direkten Austauschs bedankte sich Young-Bin Kim (Allessauber Kim Gebäudereinigung GmbH) auch für die gute Unterstützung der WKNÖ durch ihre lokale Bezirksstelle vor Ort.


Das von der WKNÖ erstellte 10-Punkte-Programm „Zurück nach Vorne!“ wird unter Be­rücksichtigung der Bezirks­gespräche weiter laufend adaptiert. Als Nächstes werden Gmünd und Hollabrunn zum Austausch eingeladen.

Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Acht Unternehmen aus Bruck/Leitha im Austausch mit der WKNÖ.
Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Auch acht Unternehmer aus dem Bezirk Gänserndorf konnten sich beim „NÖ Frühstück mit Zukunft“ bereits mit der WKNÖ austauschen.

Was brauchen Unternehmen für die Zukunft?

Das 10-Punkte-Programm "Zurück nach Vorne!" der WKNÖ
ist die Grundlage für die virtuellen Frühstücks­runden:

  1. Strategien zum Aufbau von Eigenkapital
  2. Qualität braucht Qualifikation
  3. Digitale Infrastruktur als Grundversorgung
  4. Mobilität und Logistik im Flächenbundesland NÖ
  5. Ökologie als wirtschaftliche Chance
  6. Bekenntnis zur Regionalität
  7. Unsere Chancen im Export nutzen
  8. Innovation als Wachstums­treiber
  9. Bürokratie auf das notwendige Maß reduzieren
  10. Unternehmerische Freiheit


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