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„Unser Geheimnis: Zusammenhalten!“

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer tauschten sich bei einem Betriebsbesuch bei Markas in St. Pölten mit der Firmenleitung über die COVID 19-Situation und deren Auswirkungen, die Zusammenarbeit im Bildungsbereich sowie über aktuelle Branchenentwicklungen aus.

Prokurist David Demetz, WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, Abteilungsleiter Personal Peter Gasser, Markas Österreich Geschäftsführerin Gerlinde Tröstl, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Abteilungsleiter Technik Thomas Meindorfer.
© Tanja Wagner v.l. Prokurist David Demetz, WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, Abteilungsleiter Personal Peter Gasser, Markas Österreich Geschäftsführerin Gerlinde Tröstl, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Abteilungsleiter Technik Thomas Meindorfer.

Präsident Wolfgang Ecker zeigte sich vom Spirit des Familienbetriebes beeindruckt: „Markas leistet als systemrelevanter Dienstleister in Gesundheitseinrichtungen mit den über 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in NÖ einen wertvollen Beitrag.“ 

Die NÖWI hat bei Markas-Geschäftsführerin Gerlinde Tröstl nachgefragt.

Was waren die größten Herausforderungen für Markas in den 15 Monaten Corona-Pandemie?
Gerlinde Tröstl: In den ersten Monaten der Pandemie – die noch dazu von Angst und großer Verunsicherung geprägt waren – war eine unserer großen Herausforderungen, als systemrelevanter Dienstleister in Gesundheitseinrichtungen keine großflächigen Personalausfälle zu haben und unsere MitarbeiterInnen bestmöglich zu schützen. 
Nachdem wir frühzeitig von unserem Headquarter in Bozen über die dramatischen Auswirkungen in Italien informiert wurden, haben wir uns hier in St. Pölten sehr rasch in einer Krisenstaborganisation formiert, um sehr strukturiert und flexibel auf diese schwierige Situation zu reagieren und dementsprechende Maßnahmen für die sich laufend ändernden Rahmenbedingungen und Entwicklungen zeitnah an unsere dezentralen Teams in ganz Österreich zu kommunizieren. Nachträglich bin ich sehr froh, sagen zu können, dass wir die gesamte Situation extrem gut meistern konnten. Im Gegenteil, wir sind als systemrelevanter Dienstleister wirklich gut durch die bisherige Krise gekommen. 

Unter dem Stichwort „Lessons Learned“ – was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?
Die Corona Pandemie hat unseren Kunden – und auch der Gesellschaft – ganz deutlich aufgezeigt, wie systemrelevant die Reinigung vor allem im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung ist. Und mir persönlich als Geschäftsführerin eines solchen Dienstleistungsunternehmens hat es auch ganz klar bestätigt, dass der einstige Weg, den Gründer Mario Kasslatter eingeschlagen hat, nämlich den Fokus auf den Gesundheitssektor zu legen – vollkommen richtig war. Denn wenn die Krise leider viele Unternehmen in die Knie gezwungen hat, uns hat sie gezeigt, wie krisenresistent wir in Wirklichkeit sind.  

Die Digitalisierung erlebte einen enormen Schub. Inwieweit macht sich das in Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche bemerkbar?
Die Corona Pandemie war zweifelsohne auch Motor für Digitalisierung und Innovationen. Bei uns laufen bereits seit Längerem umfangreiche Digitalisierungsprojekte, die während der Pandemie nochmals sehr an Fahrt aufgenommen haben und rasch weiterbetrieben wurden. Sämtliche Geschäftsbereiche und -prozesse wurden in den letzten Jahren – und vor allem im letzten Jahr – digitalisiert und Videokonferenzen, e-Learning und Webinare gehören seit dem letzten Jahr auch zum Standard bei Markas. 

Markas wurde mehrmals als familienfreundlicher Betrieb und für die Zufriedenheit der Mitarbeiter ausgezeichnet. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Unsere MitarbeiterInnen sind das Herz des Unternehmens. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse liegt ganz bestimmt in der Gründer- und Eigentümerfamilie Kasslatter. Mario Kasslatter hat vor über 35 Jahren Markas gegründet und seine Werte „Engagement“, „Zuverlässigkeit“ und „Fairness“ bilden noch heute unser Fundament. Unsere Unternehmenskultur beruht auf Wertschätzung und Teamgeist. Der Zusammenhalt und das Miteinander quer über alle Hierarchieebenen hinweg – von den Gesellschaftern bis hin zur Reinigungskraft direkt beim Kunden vor Ort – zeichnen unser Unternehmen ganz bestimmt aus. Und das ist während der Pandemie noch stärker geworden. 

Über Markas:

  • Das Familienunternehmen Markas ist Spezialist in den Bereichen Clean, Housekeeping, Food, Facility sowie Logistics & Care.
  • Kunden: Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, Pflege- und Betreuungszentren, Schulen und Universitäten, Hotels sowie Unternehmen.
  • Mitarbeiter gesamt (Österreich, Italien, Deutschland und Rumänien): über 9.000; davon in Österreich 2.100 (47 % in Niederösterreich beschäftigt).
  • Frauenanteil: 82 %, 75 % weibliche Führungskräfte
  • Nationen: 68
  • Firmenzentrale Österreich: St. Pölten

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