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Für NÖ Ein-Personen-Unternehmen zählt Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung

Die KMU Forschung Austria hat die niederösterreichischen Ein-Personen-Unternehmen im Rahmen einer Studie zu ihrer aktuellen Situation befragt. Hier die Ergebnisse.

Arbeitsfläche mit Rechnern
© Adobe Stock Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich sind gut untereinander vernetzt.

Die Ein-Personen-Unternehmen prägen deutlich das Bild der Unternehmerlandschaft in Österreich: 340.000 sind es bundesweit, in Niederösterreich haben 72.300 Ein-Personen-Unternehmen ihren Unternehmensstandort. 

Die KMU Forschung Austria hat in einer aktuellen Studie die Situation und Entwicklung der Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich analysiert.

Gründer werden älter

Eines der Studienergebnisse: Die Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich werden tendenziell älter. Während NÖ Unternehmer, die vor 1990 ein Ein-Personen-Unternehmen gegründet haben, dies damals bereits mit rund 26 Jahren gemacht haben, ist der durchschnittliche Gründer eines NÖ Ein-Personen-Unternehmens aktuell im Gesamt-Durchschnitt 36 Jahre alt. Vielleicht einer der Gründe dafür, dass die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen und der 55- bis 64-Jährigen bei den NÖ Ein-Personen-Unternehmen am stärksten vertreten ist. 
EPU-Sprecherin Birgit Streibel-Lobner: „In dieser Altersgruppe kann man beim Schritt in die Selbstständigkeit bereits auf eine längere Berufs- und Branchenerfahrung zurückgreifen.“

Über Österreich-Schnitt

Bei der Geschlechterverteilung halten sich Frauen (49 Prozent) und Männer (51 Prozent) annähernd die Waage. Erfreulich: Die Frauenquote liegt in NÖ über dem Österreich-Schnitt.

53 Stunden pro Woche

Mehr als 80 Prozent der NÖ Ein-Personen-Unternehmer sind hauptberuflich als solche tätig und arbeiten dann rund 53 Stunden pro Woche. Auftragsspitzen begegnen vier von fünf NÖ Ein-Personen-Unternehmen mit der Erhöhung der eigenen Arbeitszeit. Drei von zehn ziehen Subunternehmer oder Geschäftspartner zur Abdeckung von Spitzenzeiten heran und jeder Fünfte beschäftigt freie Mitarbeiter auf Werkvertrags- oder Honorarbasis. Ein Zehntel nutzt geringfügige Mitarbeiter, um Belastungszeiten abzufedern. 

Gründungsmotiv Flexibilität

Als Gründe für die Selbstständigkeit stehen für die Mehrzahl der Ein-Personen-Unternehmen Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und die flexible Zeiteinteilung im Vordergrund. 

Stabile Phase

Etwa die Hälfte der befragten NÖ Ein-Personen-Unternehmen befindet sich in einer längeren Phase der Stabilität, 15 Prozent in der Stagnationsphase. 13 Prozent sind in der Gründungs- und Wachstumsphase und ein Fünftel steht vor der Schließung bzw. Übergabe ihres Unternehmens.

Kunden aus dem Inland

Die Mehrheit der niederösterreichischen Ein-Personen-Unternehmen hatte im Untersuchungszeitraum einen Kundenstock von mehr als 10 Personen, die hauptsächlich aus dem Inland stammen. 18 Prozent der NÖ Ein-Personen-Unternehmen exportieren ihre Waren und Dienstleistungen auch ins Ausland. Österreichweit liegt der Export-Anteil bei 23 Prozent. 
Ein Ein-Personen-Unternehmen, das erfolgreich im Export tätig ist, portraitieren wir auf S. 14 in dieser Beilage.

Arbeiten im Home-Office

39 Prozent der NÖ Ein-Personen-Unternehmen haben sich für die Ausübung ihrer Selbstständigkeit zu Hause ein eigenes Arbeitszimmer eingerichtet. Drei Zehntel verfügen über einen eigenen Unternehmensstandort mit einem Büro, Geschäft oder einer Werkstatt. Ein gemeinsamer Unternehmensstandort mit anderen Selbstständigen in Form von Bürogemeinschaften oder Coworking-Spaces wird hingegen kaum genutzt.

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