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Ukraine-Krieg: Info-Hotline für NÖ Unternehmen eingerichtet

Ecker/Danninger: „Der Ukraine-Krieg bringt enormes menschliches Leid, das uns sehr betroffen macht und massive wirtschaftliche Verwerfungen. Mit der Hotline und weiteren Services wollen wir die in der Ukraine und in Russland tätigen NÖ Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich unterstützen.“

v.l.n.r.: Michael Wareka, CEO Marzek Etiketten+Packaging GmbH, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger
© Thomas Magyar v.l.n.r.: Michael Wareka, CEO Marzek Etiketten+Packaging GmbH, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger

Das Land und die Wirtschaftskammer Niederösterreich verurteilen den russischen Krieg gegen die Ukraine. „Das Ausmaß der Auswirkungen auf unsere Unternehmen ist aufgrund der sich ständig ändernden Lage noch schwer abschätzbar. Aktuell von Sanktionen betroffen ist jedenfalls der heimische Banken- und Versicherungssektor. Daneben werden eine Reihe von österreichischen Unternehmen auch von Lieferkettenproblemen aus der Ukraine selbst und von bereits steigenden Rohstoffpreisen betroffen sein“, ist sich WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sicher.

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger: „Der Ukraine-Krieg bringt unfassbares Leid für die Bevölkerung vor Ort, aber auch für die Wirtschaft in Europa werden die Auswirkungen beträchtlich sein. Gerade Niederösterreichs Firmen sind mit Russland und auch der Ukraine wirtschaftlich stärker verwoben als viele andere Länder Europas. Diese Betriebe wollen wir durch die neue Hotline rasch und unbürokratisch unterstützten. Wichtig ist, dass jetzt alle Mittel für eine rasche Deeskalation der Lage genutzt werden. Für zigtausende Arbeitsplätze in Niederösterreich ist der freie Warenverkehr vor allem mit den Ländern Mittel- und Osteuropas unerlässlich und dazu brauchen wir Frieden in Europa.“

Unterstützung für NÖ Unternehmen mit Standorten in der Ukraine

Der Traiskirchner Familienbetrieb Marzek Etiketten+Packaging GmbH erzeugt seit 2009 mit einem eigenen Werk in Dnipro Etiketten für Lebensmittel, Getränke, Supermarktketten und die Pharmaindustrie. Bei einem Betriebsbesuch in Traiskirchen informierten sich WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger bei Michael Wareka, 4. Generation der Gründerfamilie, über die aktuelle Lage im ukrainischen Werk. „Derzeit steht die Produktion in Dnipro praktisch still. Am Dienstag wurden lediglich drei Aufträge für eine Molkerei, einen Getränkebetrieb und eine Dosenfabrik produziert. Wir stehen aber selbstverständlich in ständigem Kontakt mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir unterstützen sie, wo wir nur können und auch unsere langjährigen Kundinnen und Kunden. Daher sind jetzt alle Initiativen, wie jene von Land und Wirtschaftskammer NÖ, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor Ort oder auf der Flucht weiterhelfen absolut notwendig und wichtig“, so Michael Wareka.

Aktuelle Informationen auf der Info-Hotline und den Länderinformationsseiten der Ukraine und Russland

  • Für Niederösterreichs Unternehmen wurde von der Wirtschaftskammer NÖ in Abstimmung mit dem Land NÖ unter 02742 851 77 7 77 eine Info-Hotline für Unternehmen zum Russland-/Ukraine-Krieg eingerichtet. Diese ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, erreichbar. Außerdem steht die WKNÖ Außenwirtschaft per E-Mail unter aussenwirtschaft@wknoe.at für Fragen zur Verfügung. 
  • Auf den Länderinformationsseiten der Außenwirtschaft Austria wko.at/ukraine und wko.at/russland finden sich laufend aktualisierte Fragen und Antworten (FAQ) rund um die Auswirkungen des Konflikts im betrieblichen Alltag.

  • Auf der Website des Landes Niederösterreich https://noe.gv.at/fluechtlingshilfe  finden sich ebenfalls FAQ zur Grundversorgung von hilfs- und schutzbedürftigen Fremden in Niederösterreich

  • Für Sach- und/oder Geldspenden oder zur Verfügung stehende Unterkünfte werden unter der vom Land Niederösterreich eingerichteten Ukraine Hotline 02742/9005-15000 oder via Mail noe-hilft@noel.gv.at Auskünfte zur koordinierten humanitären Hilfe angeboten.

NÖ Warenhandel mit Russland und der Ukraine (endgültige Zahlen):

2020

  • NÖ-Warenexporte in die Russische Föderation: 319,0 Mio. €
    (49,2 % aller NÖ-Russlandexporte waren Maschinen und Anlagen)
  • NÖ-Warenimporte aus der Russischen Föderation: 420,2 Mio. €
    (85 % aller NÖ-Russlandimporte waren Gas und mineral. Brennstoffe)

2020

  • NÖ-Warenexporte in die Ukraine: 69,3 Mio. €
  • NÖ-Warenimporte aus der Ukraine: 51,3 Mio. €

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