th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

"Überall die gleiche dramatische Situation“

Materialknappheit sowie hohe Material- und Energiepreise schlagen auf Unternehmen quer durch die Branchen durch.

Schubkarre
© Adobe Stock Massive Kostensteigerungen machen Bauprojekte für die Unternehmen immer schwerer kalkulierbar.

Manchmal geht es ganz plötzlich. Ein schwerer Auffahrunfall, Totalschaden. Und ein adäquates Neu- oder Gebrauchtfahrzeug kann in Zeiten der Materialknappheit zur großen Geduldsprobe werden. Der Halbleitermangel, Stichwort Chips, sei das „Hauptthema“, so Wolfgang Schirak, der Obmann des NÖ Fahrzeughandels. Aber auch Aluminium sei aktuell „nicht so einfach beschaffbar“. Die Folgen reichen von massiven Lieferverzögerungen über ausgedünnte Gebrauchtwagenmärkte bis zu Problemen bei auslaufenden Leasingverträgen.

Und natürlich Umsatzeinbußen für die Händler. „Eine überall gleiche dramatische Situation“, resümiert Schirak, der für heuer „noch nicht wirklich eine signifikante Erholung“ erwartet. Apropos Chips, die ja nicht nur im Autobau nötig sind: Die EU-Kommission will die Chipproduktion in Europa mit einem neuen „European Chips Act“ samt zusätzlichen Mitteln von 15 Milliarden Euro ankurbeln. Der Marktanteil der EU an der weltweiten Chipproduktion soll so bis 2030 auf ein Fünftel verdoppelt werden. 

„Halbwegs sicher kalkulieren“

Branchen-Wechsel: „Sehr angespannt“ nennt Bau-Landesinnungsmeister Robert Jägersberger die Situation. Zu fixen Preisen vereinbarte Aufträge seien angesichts steigender Kosten mittlerweile mit kräftigen Verlusten verbunden. Die Bereitschaft von Auftraggebern zu veränderlichen Preisabschlüssen, wie sie etwa auch das Bundesvergabegesetz vorsieht, halte sich in Grenzen.
Jägersberger: „In Wirklichkeit schaut man nur, dass man halbwegs zielsicher kalkulieren kann.“ Wo immer möglich müsse jetzt auf veränderliche Preise gesetzt, andernfalls ein gewisses Kostenrisiko einkalkuliert werden. Auch jede Bremse bei den Energiekosten sei mehr als nur willkommen: „Wir müssen auch schauen, dass wir die Konjunktur nicht abwürgen.“ Bei den Materialkosten rechnet Jägerberger ab Herbst mit einer gewissen Entspannung. Aber: „Grosso modo werden die Kosten nicht auf das frühere Niveau zurückgehen.“  

Autoschlüssel
© Adobe Stock Neuzulassungen fabrikneuer Pkw in NÖ sind von 2020 auf 2021 um rund 6 Prozent gesunken, jene von leichten Nutzfahrzeugen um rund 67 Prozent gestiegen.

Material- und Fachkräftemangel

Nicht die Kostensituation, aber zumindest die Materialknappheit hat sich für Friedrich Sillipp, den Innungsmeister der NÖ Dachdecker, zuletzt ein wenig gebessert. So gebe es bei den im Herbst noch extrem raren Dachplatten mittlerweile eine Verbesserung, „ein echtes Problem“ seien dafür Dämmstoffe.

Dazu komme ein zusätzliches Problem. Denn zahlreiche Aufträge seien zuletzt aufgrund des Materialmangels aufgeschoben worden und sollten jetzt abgearbeitet werden. Aber, so Sillipp: „Der Materialmangel ist nicht mehr das große Problem. Für unsere vollen Auftragsbücher fehlen uns jetzt die Fachkräfte.“

Das könnte Sie auch interessieren

.

Smarten Gebäuden verschrieben

Wenn Daten zählen: Mit mehr als 300 Kunden und europaweiten Partnerschaften zählt das NÖ Unternehmen LineMetrics aus Haag zu den Wegbereitern für eine Digitalisierung der Immobilienbranche. Ziel ist es, Europas Marktführer für Datenerhebung in Bestandsgebäuden zu werden. mehr

Landesinnungsgeschäftsführer Heinrich Schmid übergab im Namen der NÖ Konditoren einen süßen Ostergruß an die Gewinner der Ostereiersuche – die Schüler der Neuen Mittelschule Marc Aurel in Tulln.

Ostereier gesammelt und in die Arbeitswelt geschnuppert

Bei der Osteraktion der Abteilung Bildung der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) winkte den 4. Klassen der Mittelschulen sowie den Polytechnischen Schulen (PTS) neben dem Einblick in die Berufswelt auch eine süße Überraschung der NÖ Konditoren. Den Sieg holte sich die MS Marc Aurel in Tulln.  mehr

v.l.n.r.: Michael Wareka, CEO Marzek Etiketten+Packaging GmbH, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger

Ukraine-Krieg: Info-Hotline für NÖ Unternehmen eingerichtet

Ecker/Danninger: „Der Ukraine-Krieg bringt enormes menschliches Leid, das uns sehr betroffen macht und massive wirtschaftliche Verwerfungen. Mit der Hotline und weiteren Services wollen wir die in der Ukraine und in Russland tätigen NÖ Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich unterstützen.“ mehr