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Im Land der aufgehenden Digitalisierung

Japan ist anders – kulturell, wirtschaftlich und in jeder Hinsicht. Soweit waren sich die TeilnehmerInnen der „Zukunftsreise Japan“ einig.

Das Land der aufgehenden Sonne ist auch nach Sonnenuntergang faszinierend. Im Bild: Tokio bei Nacht.
© AWO, 2007 Das Land der aufgehenden Sonne ist auch nach Sonnenuntergang faszinierend. Im Bild: Tokio bei Nacht.
Für das AußenwirtschaftsCenter Tokio, das das straffe Besuchsprogramm in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe erstellt hatte, war dies die bisher größte je in Japan empfangene Wirtschaftskammer-Delegation – nicht zuletzt auf Grund des vielfältigen Programms:
Der Zeitpunkt der Reise war so gewählt, dass die TeilnehmerInnen Gelegenheit hatten, die
InterOp in Tokio zu besuchen – eine der weltweit größten IT-Messen mit den diesjährigen Schwerpunkten Cloud Computing, Mobilität und Blockchain.


Datenschutz – ein Thema mit sehr verschiedenen Zugängen

Wer in Zeiten der online-Verfügbarkeit von Information an der Sinnhaftigkeit von Technologiemessen zweifelt, wird bei derartigen Events eines besseren belehrt:
Für Technologien, die auf Vernetzung setzen, sind Messen wie diese, wo Anbieter von Einzelkomponenten, von Hardware, Software und Infrastruktur aufeinander treffen, essentiell. Nicht nur die Lösungen selbst, sondern auch der Aufbau verzahnter Geschäftsmodelle mehrerer Anbieter faszinierte daher die BesucherInnen aus Österreich.
Natürlich fehlte es auch nicht an faszinierenden, neuen Geräten – von Glasplatten-dünnen Bildschirmen bis hin zu 3D-Hologrammdarstellungen. Was den Gästen aus Österreich besonders auffiel, fasst Berufsgruppensprecher Hans-Georg Göttling elegant zusammen: „Für so manches, das uns Europäern aus Datenschutzsicht durchaus bedenklich anmutet, scheint in Japan wenig Bewusstsein zu bestehen.“


Das besondere (Arbeits-)Klima des Klimaanlagen-Weltmarktführers

Was in Europa also noch als utopisch anmutende Innovation gehandelt wird und aus Datenschutz-Sicht zumindest bedenklich erscheint, dürfte in Japan bereits Alltag zu sein. Das wurde auch beim Besuch im Daikin Solution Plaza offensichtlich:
Im neuen Entwicklungslabor von Daikin, dem Weltmarktführer bei Klimaanlagen, beeindruckte und gleichzeitig beängstigte die japanische Interpretation des Workspace-Konzeptes und die Selbstverständlichkeit, mit der IoT-Sensorik zum Sammeln personenbezogener Daten eingesetzt wird (Das Internet of Things ermöglicht es, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen). Barbara Niederschick erinnerten die Gestaltungselemente an die Workspace-Designs, mit denen Startups oder Hightech-Unternehmen wie Google und Microsoft Offenheit, Mobilität und Inspiration in den Arbeitsalltag bringen, meinte aber: „In Daikins Entwicklungslabor schien das Arbeitskonzept dahinter weit zielorientierter und ist eher darauf ausgerichtet, in temporären Kleingruppen rasch konkrete Ergebnisse zu liefern.“
Umso mehr erstaunte die TeilnehmerInnen die Offenheit, mit der sie von den Firmen empfangen wurden. Die tiefen Einblicke, die in teils sensible Aspekte gewährt wurden, führt Fachgruppenobmann Günter R. Schwarz vor allem auf gute Kontakte zurück: „Man mag hinter der beispiellosen Freundlichkeit Kalkül vermuten, denn es scheint fast unmöglich, diese Wertschätzung nicht zu erwidern.“

Fremde Eindrücke gemeinsam verarbeiten

Das Resümee beim Get-together, zu dem die Fachgruppe die TeilnehmerInnen im Spätsommer nach Gaaden geladen hatte, fiel einhellig aus. Zu der Vielzahl an Firmenbesuchen hätte man im Rahmen einer Individualreise niemals Zugang  gehabt. Den Mehrwert einer solchen Gruppenreise mit BranchenkollegInnen sahen die Japanreisenden vor allem darin, dass man die eigenen Eindrücke gemeinsam vervollständigen, reflektieren und bewerten konnte, was auf Grund der kulturellen Unterschiede ohnedies nicht leicht fällt. Reiseteilnehmer Ronald Kränzel brachte die allgemeine Stimmung auf den Punkt: „Japan ist Teil der ‚ersten Welt‘, aber doch ganz anders.“


UBIT-Fachgruppenobmann Günter R. Schwarz
© Marianne Feiler UBIT-Fachgruppenobmann Günter R. Schwarz

UBIT-Fachgruppenobmann Günter R. Schwarz: „Dass wir in fast allen Unternehmen, selbst bei Sony, von deren Spitzenmanagern persönlich empfangen und geführt wurden, haben wir dem engen Netzwerk der Außenwirtschaftsstelle in Tokio zu verdanken. Unser besonderer Dank gilt hier Ingomar Lochschmidt, dem Wirtschaftsdelegierten im AußenwirtschaftsCenter Tokio und seinem Team, allen voran Marcel Rasinger und Arnold Ackerer. Deren tiefes Wissen um die Wirtschaft, Kultur und Sprache Japans trugen immens dazu bei, dass wir so manch überraschendes verstehen und schätzen konnten.“

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