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Trotz Corona - Zahl der Lehrbetriebe in NÖ gestiegen

WKNÖ-Präsident Ecker: „Niederösterreichs Unternehmen tun alles was möglich ist, um auch in der Corona-Krise die Ausbildung unserer Jugend und damit der Fachkräfte von morgen sicherzustellen“

Gruppenfoto Lerlinge
© Adobe Stock

Corona wirkt sich nicht so stark auf die Lehre in Niederösterreich aus wie befürchtet. Die Gesamtzahl der Lehrlinge mit Stand Ende September ist im Vergleich zum Vorjahr mit knapp 17.000 konstant, die Zahl der Lehrbetriebe ist sogar von 4.387 auf 4.409 gestiegen. „Befürchtete Horror-Szenarien mit Einbrüchen bei den Lehrlingszahlen von 1.000 oder sogar mehr Lehrlingen sind nicht eingetreten“, so Wolfgang Ecker, der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Niederösterreichs Unternehmen tun alles was möglich ist, um auch in der Corona-Krise die Ausbildung unserer Jugend und damit der Fachkräfte von morgen sicherzustellen. Dass die Zahl der Lehrebetriebe im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen ist, ist dafür ein mehr als beeindruckendes Signal.“

Spurlos geht Corona aber natürlich nicht an der Lehrstellensituation vorüber. Die Zahl der Lehranfänger in den niederösterreichischen Unternehmen ist mit Ende September im Vergleich zum Vorjahr um rund 500 Lehrlinge von 5.122 auf 4.593 zurückgegangen. „Je schneller wir die Krise überwinden, umso schneller können wir auch bei den Lehranfängern wieder zulegen“, so Ecker dazu. Auch der Lehrlingsbonus, mit dem bis Ende Oktober die Aufnahme von Lehrlingen mit bis zu 3.000 Euro vom Bund unterstützt wird, sei hier eine wichtige Unterstützung.

Weitgehend gehalten werden konnte das Niveau des Vorjahres bei den mit Mai wieder aufgenommenen Lehrabschlussprüfungen. Heuer traten zwischen Mai und September in Summe 5.285 Lehrlinge zur Lehrabschlussprüfung an, im Vorjahr waren es 5.561. „Besonders erfreulich ist, dass vier von zehn Lehrlingen, die ihre Lehre heuer erfolgreich beendet haben, das ‚mit Auszeichnung‘ oder ‚gutem Erfolg‘ geschafft haben“, betont Ecker. „Trotz zusätzlicher Schwierigkeiten durch Corona – wie etwa ‚Long-Distance-Learning‘ an Berufsschulen oder Einschränkungen in den Ausbilderbetrieben – wurden Niederösterreichs Lehrlinge also top ausgebildet.“

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