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NÖ Transporteure: Wir versorgen die Menschen

Mit dem Imagefilm „Der Lkw bringts“, der bei der Fachgruppentagung im VAZ seine Weltpremiere feierte, setzen sich die NÖ Güterbeförderer öffentlichkeitswirksam gegen die Verunglimpfung ihrer Branche zur Wehr.

V.l.: FGO-Stv. Christoph Mitterbauer und Karl Gruber, FGO Markus Fischer, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, NÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz, Fachverbandsobmann Günther Reder sowie St. Pöltens Bgm. Matthias Stadler.
© Andreas Kraus V.l.: FGO-Stv. Christoph Mitterbauer und Karl Gruber, FGO Markus Fischer, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, NÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz, Fachverbandsobmann Günther Reder sowie St. Pöltens Bgm. Matthias Stadler.

„Wir Transporteure fahren nicht aus Jux und Tollerei durch die Gegend, sondern versorgen die Menschen“, Obmann Markus Fischer machte bei der Fachgruppentagung der NÖ Güterbeförderer im St. Pöltner Veranstaltungszentrum (VAZ) deutlich, dass der Lkw schlichtweg unersetzlich ist.
Die NÖ Güterbeförderer beschäftigen insgesamt 13.000 MitarbeiterInnen und sind unverzichtbar für die Erhaltung der hohen Lebensqualität in unserem Bundesland. Ohne den Transport auf der Straße wäre eine funktionierende Nahversorgung in Niederösterreich nicht möglich, denn so Obmann Fischer: „Die ersten und letzten Kilometer erfolgt der Transport immer mit dem Lkw.“  
Zudem seien sich die Betriebe ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt durchaus bewusst, würden schon seit Jahren in schadstoffarme Lkw investieren und wo es möglich sei, umweltfreundliche Alternativen nutzen.

„Wir wollen lieber einen sachorientierten Dialog“

Wir sind die letzten, die sich gegen eine Verlagerung von der Schiene auf die Straße wehren, aber wir zeigen ebenso auf, wo und warum das derzeit nicht funktionieren kann“, betonte Obmann Markus Fischer. In diesem Sinne war auch die Forderung von Fachverbandsobmann Günther Reder zu verstehen, der sich für einen „sachorientierten Dialog statt einer emotionsgeladenen Diskussion“ aussprach. Allein im vergangenen Jahr habe man 39 Stationen in Volksschulen gemacht, um die Kinder über die Gefahren im Straßenverkehr zu informieren, berichtete Obmann Fischer. Zwar sei durch hypermoderne Technik und eine Vielzahl von Assistenzsystemen der Unfallanteil der Lkw mit 4,1 Prozent äußerst gering. „Aber trotzdem können alle Sicherheitssysteme dieser Welt den Faktor Mensch weder ausblenden noch ersetzen. Ebenso wird ein Rechtsabbiegeverbot für Lkw niemals alle Probleme lösen.“
Erfreuliches gab es hingegen vom neuen Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger zu hören, der der Bürokratie den Kampf ansagte, „damit sich die NÖ Betriebe wieder mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können“. Ebenso sicherte WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, die sich unlängst gemeinsam mit AK NÖ Präsident Markus Wieser für die Belange der Branche in Brüssel eingesetzt hatte, den Güterbeförderern ihre volle Unterstützung zu.

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