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Neue Angebote im Zentrum

Bei der Fachgruppentagung der Trafikanten im Z2000 in Stockerau standen heuer ein neuer Optimismus und neue Geschäftsfelder im Zentrum.

© Gerald Lechner

Von links: WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich, Obmann Josef Prirschl (Bundesgremium), Spartenobmann Franz Kirnbauer (Handel), WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Obmann-Stellvertreter Otmar Schwarzenbohler und Obmann Peter Schweinschwaller (beide: Landesgremium NÖ) sowie Hannes Hofer (Monopolverwaltung).


Noch im Sommer sollen demnach endgültig die Weichen gestellt sein, dass Trafikantinnen und Trafikanten künftig auch Kaffee ausschenken können – und damit, so das Kalkül, Kunden verstärkt an ihr Geschäft binden.
Der Verkauf von „legalem, rauchbarem Hanf“ soll nach dem Willen der Branchenvertreter ganz in die Trafiken wandern. Und Bundesgremialobmann Josef Prirschl will, unter Verweis auf vorliegende Pläne für einen verstärkten Jugendschutz, auch, dass künftig nikotinhaltige Liquids wieder ausschließlich in Trafiken vertrieben werden.
Außerdem kann er sich als Zukunftsmodell die Übernahme einfacher Bankgeschäfte vorstellen.

„Trafikensterben ist gestoppt“


Die Stimmung unter Niederösterreichs Trafikantinnen und Trafikanten hat sich jedenfalls deutlich gebessert: m aktuellen Trafikantenbarometer der Monopolverwaltung wird die Geschäftslage nunmehr mit der Durchschnittsnote 2,5 – und damit deutlich besser als im Vorjahr (Note 3) – bewertet.
Und erstmals seit gefühlten Ewigkeiten ist die Zahl der Tabakfachgeschäfte nicht weiter zurückgegangen, sondern wieder gestiegen – von 416 im Jahr 2016 auf nunmehr 420. „Das Trafikensterben ist gestoppt“, so Prirschl.
Neben den 420 Fachgeschäften weist die Statistik für Nieder-österreich derzeit auch 778 Tabakverkaufsstellen und 24 Lottokollekturen aus.
Auch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl betonte „die besondere Bedeutung der Trafiken für die Nahversorgung und lebendige Ortskerne“.

Jugendschutz: Öffentliche Hand finanziell gefordert


Niederösterreichs Trafikantenobmann Peter Schweinschwaller berichtete, dass in einem Gespräch mit dem Land sichergestellt wurde, dass die Trafiken bei der NÖ-Card weiter voll an Bord sind und auch werblich entsprechend berücksichtigt werden.
Im Zuge der geplanten Verschärfung des Jugendschutzes – ab 1. Jänner 2019 soll ja das Mindestalter für den Kauf von Tabakwaren von 16 auf 18 Jahre angehoben werden – werden notwendige Umstellungen seitens des Landesgremiums mit 250 Euro unterstützt.
Das NFC-System hat sich hier zur Alterskontrolle als einzig tauglicher Ersatz für die bisherige Bankomatkartenlösung herauskristallisiert. Schweinschwaller sieht bei dieser Umstellung aber  auch die öffentliche Hand am Zug. Seine Forderung: „Die Politik soll unsere Förderung von 250 Euro verdopppeln.“


Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt
© Gerald Lechner Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt

„Renaissance des Genusses“

Eine „Renaissance des Genusses“ in unserer Gesellschaft stellte Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt in seinem Festreferat den rund 400 Trafikantinnen und Trafikanten in Aussicht. Genusskritik habe heute in der Gesellschaft ein bisher noch nie gekanntes Ausmaß erreicht, so Reinhardts Befund. „Die Selbstoptimierung war nie größer als in der Gegenwart.“
Aber Änderung scheint – folgt man den von Reinhardt präsentierten Zahlen – in Sicht zu sein. Zwar stimmen demnach 55 Prozent der Aussage zu, dass Genießen nicht vernünftig wäre. Sogar 60 Prozent befürchten durch Genuss einen Kontrollverlust. Umgekehrt machen Genussmomente aber gleich für 94 Prozent das Leben lebenswerter. Und für 89 Prozent gehört Genuss zum Glücklichsein. Fazit: Fast zwei Drittel sagen mittlerweile, dass dem Thema Verzicht in unserer Gesellschaft zu große Bedeutung beigemessen wird. Und in der Altersgruppe der 14- bis 34-Jährigen ist diese Ansicht mit 72 Prozent sogar noch stärker ausgeprägt. Die „Renaissance des Genusses“ scheint auf dem Weg ...

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