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Teststraße im eigenen Betrieb: Erfolgreich gegen Corona vorgehen

Bereits über 200 Unternehmen in Niederösterreich führen im eigenen Betrieb Corona-Testungen durch. Zwei davon sind die Test-Fuchs GmbH und die F. List GmbH. Die beiden Großunternehmen setzen auf Sicherheit für die Mitarbeiter und wollen so die Produktion weiterhin am Laufen halten.

Testung
© F. List GmbH Seit März 2020 gibt es bei der F. List GmbH ein eigenes COVID-Präventionsteam, um den laufenden Produktionsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die F. List GmbH in Thomasberg (Bezirk Neunkirchen) produziert maßgefertigtes high-end Interieur für Business Jets, Yachten und luxuriöse Residenzen. Um die Produktion auch während der COVID-Krise am Laufen zu halten, hat sich das Management bereits sehr früh entschlossen, Verdachtsfälle im eigenen Haus zu testen. „Seit März 2020 gibt es ein eigenes COVID-Präventionsteam, um den laufenden Produktionsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Sicherheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten. Über den Sommer, als absehbar war, dass sich die Situation im Herbst weiter verschärfen könnte, haben wir begonnen, selbst im Unternehmen Testungen durchzuführen“, erklärt Dietmar Ulreich. Er ist Sicherheitsfachkraft und COVID-Beauftragter. 

Eintrittstest nach Betriebsurlaub 

Neun Personen mit medizinischer Vorbildung, beispielsweise betriebliche Ersthelfer oder ehrenamtliche Rettungs- und Notfallsanitäter, wurden weiter ausgebildet, sodass sie die vorgeschriebenen Auflagen für betriebliches Testen erfüllen. 

Zu Weihnachten blieb die Produktion geschlossen: Betriebsurlaub. „Am ersten Tag, als die Arbeit wieder aufgenommen wurde, haben wir für alle Mitarbeiter eine freiwillige Testaktion durchgeführt“, berichtet Ulreich. So wollte man eine mögliche Weiterverbreitung nach den Feiertagen eindämmen. Doch auch externen Personen, wie Kunden und Partnern, die zu Besprechungen ins Haus kommen, wird die Möglichkeit geboten, sich testen zu lassen.

Arbeitsaufwand, der es bringt

Eine anfängliche Skepsis der Belegschaft hat sich schnell in ein Sicherheitsgefühl gewandelt. Die Testung selbst beginnt mit einer Terminanfrage im Outlook-Kalender und kann dann rasch und unbürokratisch durchgeführt werden. 


Von den mehr als 700 Mitarbeitern der F. List GmbH pendeln etwa 200 von Ungarn täglich an den Arbeitsplatz. Um hierbei den betriebsinternen Aufwand geringer zu halten, arbeitet man zusätzlich eng mit einer öffentlichen Teststraße in einer Nachbargemeinde erfolgreich zusammen.  

„Man darf die Menge an Arbeit nicht unterschätzen. Bei dieser Masse an Tests braucht es gut ausgebildetes Personal und eine Strategie, wie diese am besten durchzuführen sind. Wir testen immer mit zwei Personen, der Betriebsarzt ist in die Evaluierung eingebunden und wir arbeiten eng mit dem Management zusammen“, erklärt Dietmar Ulreich das erfolgreiche Konzept.

„Regelmäßiges Testen hilft uns enorm“

Auch bei der Test-Fuchs Gmbh, ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche mit Sitz in Groß-Siegharts (Bezirk Waid­hofen/Thaya), war man von Anfang an sicher, dass ein Corona-Test im eigenen Betrieb möglich sein muss. „Unser Geschäftsführer und Eigentümer, Volker Fuchs,  hat nicht lange überlegt. Er ist der festen Überzeugung, dass uns regelmäßiges Testen im Bekämpfen der Pandemie enorm hilft und so Personen mit asymptomatischen Krankheitsverläufen früh erkannt und Maßnahmen gesetzt werden können“, so Sicherheitsfachkraft  Martin Magenschab.

Seit Mitte Februar wird nun zwei Mal pro Woche getestet. Durchgeführt werden diese durch Mitarbeiter, die auch dem Roten Kreuz angehören. Anderen Betrieben will man auf jeden Fall anraten, diese Möglichkeit ebenfalls zu nutzen: „Die Screeningplattform des Bundes ist wirklich einfach zu bedienen und mit wenig Aufwand kann man ein bisschen zur Bekämpfung der Pandemie beitragen. Man sollte sich jedenfalls vorab mit der Screeningplattform vertraut machen und auch die Videos anschauen.“

Testen, Nasenabstrich
© Test-Fuchs GmbH Testen bei Test-Fuchs GmbH.
Wegweiser
© Test-Fuchs GmbH Zur Teststraße

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