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Testbusse ermöglichten mehr als 2.000 Tests für über 80 Betriebe

Seit zwei Wochen sind die beiden Testbusse des Landes und der Wirtschaftskammer unterwegs. Sie bieten kleineren Betrieben, die derzeit noch weniger regelmäßig testen, zusätzliche Testmöglichkeiten. Starteten die beiden Busse am Tag 1 der gemeinsamen Aktion ins Most- und Weinviertel, so waren sie während der letzten 14 Tage in ganz Niederösterreich unterwegs – Zeit für ein erstes Resümee.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (v.l.).
© David Schreiber WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (v.l.).

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass unsere gemeinsame Initiative genau die richtige Maßnahme ist, um die Sicherheit zu erhöhen und Infektionsketten rascher zu durchbrechen“, freuen sich Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki über den Erfolg der Maßnahme für vorrangig kleinere Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Seit dem Start der einmonatigen Testphase am 8. April haben die eigens adaptierten Busse

  • mehr als 4.000 km zurückgelegt,
  • um weit mehr als 2.000 Testungen
  • für über 80 Betriebe in ganz Niederösterreich zu ermöglichen.

„Dass so viele Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses neue Angebot - auch regelmäßig - genutzt haben, ist nicht nur die Bestätigung für diesen weiteren wesentlichen Baustein der umfangreichen Testmaßnahmen in Niederösterreich, sondern vielmehr auch ein erwiesen wertvoller Beitrag für mehr Sicherheit vor Infektionsketten am Standort Niederösterreich “, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

„Mehr als fünf Millionen Corona-Testungen in Niederösterreich und täglich bis zu 100.000 Tests in Gemeinden und Betrieben haben zuletzt schon unser Engagement gezeigt, gemeinsam gegen die Pandemie zu arbeiten. Mit den beiden Testbussen als zusätzliches Testangebot setzen wir diesen erfolgreichen Weg weiter fort“, ist NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig von der Zusammenarbeit mit der niederösterreichischen Wirtschaft überzeugt.

Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, betont: „Die betrieblichen Teststraßen in über 350 Betrieben ab 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen bereits jetzt für mehr Sicherheit. Mit den Testbussen erreichen wir auch kleinere Unternehmen, denen Tests im eigenen Betrieb bis jetzt nicht möglich waren. Diese Ergänzung ist ein wertvoller Beitrag, denn neben Impfungen brauchen wir die Testungen für die dringend benötigte dauerhafte Öffnung unserer Betriebe“.

Die Organisation der beiden Busse liegt der Wirtschaftskammer Niederösterreich und bei der ecoplus. Die Fahrpläne werden laufend adaptiert und sind einsehbar unter wko.at/noe/testbus und www.ecoplus.at/testbus 


Interview mit Werksleiter Günter Diendorfer (Franz Oberndorfer GmbH & Co KG, Herzogenburg)

Werksleiter Günter Diendorfer (Franz Oberndorfer GmbH & Co KG, Herzogenburg).
© Franz Oberndorfer GmbH & Co KG Werksleiter Günter Diendorfer (Franz Oberndorfer GmbH & Co KG, Herzogenburg)
Wie nimmt Ihre Belegschaft den Testbus als Testmöglichkeit vor Ort auf?
Bei 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Meinungen wie auch beim Thema „Corona“ recht unterschiedlich. Unterm Strich wird das Testen aber als das „Um und Auf“ im beruflichen wie im privaten Umfeld gesehen. Daher ist es uns auch sehr wichtig, eine möglichst komfortable Testmöglichkeit zu bieten.

Was wird das Testangebot der Wirtschaft bringen?
Wegen des asymptomatischen Verlaufs der Krankheit und der unterschiedlichen Mutationen ist es unumgänglich, das Testangebot auszubauen. Nur so kann eine höhere Sicherheit gewährleistet werden. Das Testangebot wird zwar stetig besser, doch nur durch rasches Impfen und eine hohe Impfrate kann sich die gesamte Wirtschaft wieder erholen.

Wie war Ihr Konzept vor dem Testbus?
Als Teil unseres internen Präventionskonzepts wurden die internen Corona-Schnelltestungen auch stark und regelmäßig von der Belegschaft genutzt.

Welche Rolle spielt das Testen für das Arbeitsklima und das Sicherheitsgefühl im Unternehmen?
Wir würden uns zum Schutz aller MitarbeiterInnen mehr verpflichtende Tests wünschen. Dies würde bestimmt das Sicherheitsgefühl auch am Arbeitsplatz erhöhen und damit etwas in Richtung normaleren Arbeitsalltag gehen.

Welche weiteren Maßnahmen wären Ihrer Meinung nach sinnvoll?
Bei einer geringen Infektionsrate wären wöchentliche Testungen sinnvoll. Gibt es in einem Unternehmen jedoch auch positive Covid-Fälle, so würden wir tägliche Testungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr begrüßen, um so die Ansteckungsketten zu unterbrechen.

Wie sehen Sie die nächste Zukunft, was ist nötig?
Wir müssen alle an einem Strang ziehen und vertrauen auf freiwillige Testungen, Impfungen und darauf, dass unser Präventionskonzept eingehalten wird, damit wir so bald wie möglich aus dieser Krise kommen.


Eckdaten Firma Oberndorfer:
Gegründet 1912, verfügt der österreichweite Marktführer in der Betonfertigteilbranche über acht Werke mit insgesamt 950 Beschäftigten. Am Standort Herzogenburg werden Deckensysteme, Doppelwände und Verkehrsleitsysteme im 3-Schichtsystem produziert.
www.oberndorfer.com

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