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"Steuerlast entscheidet im weltweiten Wettbewerb"

Jochen Flicker, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) Niederösterreich und Jakob Erber, stv. Vorsitzender der Jungen Industrie (JI) Niederösterreich/Bgld, zum Tax Freedom Day am 4. August.

Tax Freedom Day 2018
© Fotolia Ab 4. August, dem diesjährigen "Tax Freedom Day", wirtschaften die Österreicherinnen und Österreicher in die eigene Tasche.

Mit dem 4. August fällt der Tax Freedom Day heuer elf Tage früher aus als 2017. Österreich hat im EU-Vergleich weiterhin die sechsthöchste Abgabenquote.

„Es ist erfreulich, dass der Tax Freedom Day heuer erstmals ein wenig früher als in den Jahren davor stattfindet. Nun ist es wichtig, den Reformkurs zu halten, um später weitere Entlastungen zu ermöglichen“, sind sich Jochen Flicker, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) Niederösterreich und Jakob Erber, stv. Vorsitzender der Jungen Industrie (JI) Niederösterreich/Bgld, einig.

Ab 4. August fließt Einkommen in eigene Tasche

Mit dem 4. August fällt der Tax Freedom Day, also jener Tag des Jahres, ab dem die Österreicherinnen und Österreicher ihre jährliche Steuerlast abgezahlt haben, und fortan in die eigene Tasche wirtschaften, elf Tage früher aus als im Jahr 2017.

„Es besteht kein Grund zum Jubeln, aber es geht in die richtige Richtung und die Reformvorhaben der Bundesregierung zeigen erste Wirkung. Leistung soll sich wieder lohnen. Es freut uns, dass der Staat auch seine Mittel effizient einsetzt und den Beschäftigten und Selbstständigen am Ende des Tages mehr übrigbleibt“, sagt JW NÖ-Vorsitzender Jochen Flicker.

Jakob Erber, Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Bgld, ergänzt: „Es ist natürlich zu begrüßen, dass die Menschen heuer früher in die eigene Tasche arbeiten und nicht mehr nur für den Staat. Trotzdem ist klar: Die Gesamtbelastung durch Steuern und Abgaben ist in Österreich nach wie vor zu hoch – vor allem für Industrieunternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen.“ 

Reform beim Pensionssystem längst fällig 

„Hoffentlich geht die Bundesregierung den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des Standortes weiter. Langfristig wird das aber sicher nicht funktionieren, ohne auch heiße, unpopuläre Eisen, wie die Pensionsreform, anzugehen. Hier geht es vor allem um die Zukunft der jüngeren Generation,“ so Erber. Gegen Steuern und Abgaben sei natürlich nichts einzuwenden, solange mit dem Steuergeld auch Sinnvolles finanziert werde: „Statt in ein ungerechtes Pensionssystem, sollten wir lieber in Aus- und Weiterbildung sowie in Forschung und Innovation investieren.“

Freiheiten für Investitionen schaffen

„Das Ziel muss es sein, die Abgabenquote auf unter 40 Prozent zu reduzieren. Es wird den Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern laufend abverlangt, effizienter zu wirtschaften – das können wir also auch vom Staat verlangen“, erklärt Jochen Flicker.

Belastungsfrage ist zukunftsentscheidend

„An der Frage der Abgabenquote entscheidet sich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und damit der Wohlstand der kommenden Generationen“, sind sich die Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft und Jungen Industrie in Niederösterreich einig, denn: „Angesichts des härter werdenden internationalen Wettbewerbs, kann nur ein konkurrenzfähiger Standort sicherstellen, dass Wohlstand erarbeitet und weiterhin verteilt werden kann.“

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