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NÖ Tag der Kfz-Wirtschaft erstmals im WIFI

Rund 150 Teilnehmer­Innen konnten Landes­innungsmeister Karl Scheibelhofer (Fahrzeugtechnik NÖ) und Gremialobmann Wolfgang Schirak (Fahrzeughandel NÖ) zum mittlerweile vierten NÖ Tag der Kfz-Wirtschaft begrüßen.

Gruppenfoto
© Josef Bollwein

V.l.: NÖ GF Ronald Neumayr und LIM-Stv. Ferdinand Jandl (beide: Fahrzeugtechnik), NÖ Gremialobmann Wolfgang Schirak (Fahrzeughandel), Werner Bauer (VVO), LIM Karl Scheibelhofer (Fahrzeugtechnik NÖ), Walter Birner, Johannes Müller, LIM-Stv. Roman Keglovits-Ackerer (Fahrzeugtechnik) und Gremial-GF Fahrzeughandel NÖ, Sigrid Müllner.

Vorträge versorgten die TeilnehmerInnen mit geballtem Wissen: So informierte Johannes Müller von der TAK (Technische Akademie) des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes über das Thema „Alternative Antriebe“. Er beleuchtete einerseits die technische Seite mit den Schwerpunkten Qualifizierungsmaßnahmen, Antriebsarten und –komponenten und erläuterte andererseits auch die Herausforderungen und Voraussetzungen für Werkstätten, um eine ordnungsgemäße Reparatur durchführen zu dürfen. Im Bereich der Elektrofahrzeuge gibt es speziell beim Umgang mit Unfallfahrzeugen und der Lagerung/Entsorgung noch viele offene Fragen und Problemstellungen, die erst gelöst werden müssen.

Tipps zur Schadens­abwicklung, Telematik und Datenverwaltung

Chefsachverständiger Werner Bauer (Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs – VVO), erläuterte, worauf bei der Abwicklung von Versicherungsfällen besonders geachtet werden soll, um eine rasche und unkomplizierte Abrechung zu ermöglichen – wie etwa die Besichtigungsanforderung möglichst frühzeitig an die Versicherung zu übermitteln oder die Fahrzeuge zur Besichtigung halbwegs sauber zu haben – bei Park- oder Wildschäden aber den Ursprungszustand nicht zu verändern. Die elektronische Rechnung ist dabei ebenfalls von Vorteil.

Der international vernetze Branchenexperte für den Bereich Kfz-Ersatzteile und –Zubehör, Walter Birner (Birner Gesellschaft m.b.H.; P.S. Automotive), thematisierte den Bereich Telematik (Verknüpfung Telekommunikation & Informatik). Kraftfahrzeuge sind zunehmend vernetzt, die verschiedenen Systeme kommunizieren miteinander und produzieren eine Riesenmenge an Live-Daten. Rund 7.000 Datensätze werden beispielsweise in einem aktuellen Modell des Herstellers BMW gemessen und über eine Web- oder OBD-Schnittstelle (On-Board-Diagnose) an den Hersteller übertragen. Die Autohäuser sind derzeit vom Fahrzeughersteller abhängig, ob sie diese Informationen zu erhalten. Es gibt Bestrebungen europäischer Verbände (in Österreich der Verband der freien Teilehändler), bei der Europäischen Kommission zu erreichen, dass Daten direkt für den Kunden und somit auch für die Autohäuser zugänglich gemacht werden. Walter Birner stellte außerdem ein neues Tool für Kfz-Betriebe vor – das „Digitale Serviceheft“. Dieses ist leicht bedienbar und bringt eine Zeitersparnis bei der Dateneintragung.

Gefahren des Internet-Dschungels – Cybercrime am Vormarsch

Joseph Riedinger, Leiter der Cybercrime Unit des Landeskriminalamts NÖ und Berater (Netzwerk und Security), referierte zum Thema „Cyberbrime“. Insbesonders ging er auf Kfz-relevante Themen ein wie etwa Car-Hack, Autodiebstahl 4.0 und Keyless-Go. Dabei zeigte er, wie einfach sich diese Systeme leider manipulieren lassen.

Wolfgang Schirak und Karl Scheibelhofer freuten sich „über einen gelungenen Branchenevent mit vielen interessanten Fachvorträgen und zusätzlichen Inputs durch zahlreiche Fachaussteller und Sponsoren. So zeigte sich auch dieses Jahr wieder, „wie wichtig nicht nur Fachwissen, sondern auch der persönliche Kontakt und Austausch untereinander für den unternehmerischen Erfolg sind“.

LIM Karl Scheibelhofer mit ClinicClowns
© Josef Bollwein Das Rahmenprogramm bestritten die Clini Clowns – fürs Foto in die Mitte geommen: LIM Karl Scheibelhofer (Fahrzeugtechnik).

Ehrungen

Die Landesinnung der Fahrzeugtechnik ehrte verdiente Persönlichkeiten:

  • Rita Janitsch (Verkehrsrechtsabteilung der NÖ Landesregierung) für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz für die Kfz-Technik-Branche.
  • Alois Fitzka (Kfz-Werkstättenleiter WIFI und „57a KFG - Experte“)
  • Friedrich Nagl (Leiter der Schlichtungsstelle)

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