th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Studie: Forderung nach klugen, politischen Maßnahmen

Klima- und Umweltschutz sind der NÖ Industrie ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wurde eine Studie in Auftrag gegeben, um die heimischen Wertschöpfungsketten zu prüfen.

Faksimile Broschüre
© WKO

Über ein Jahr lang untersuchten die Autoren des Instituts für industrielle Ökologie (IIÖ) und des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) vor dem Hintergrund internationaler Verwerfungen durch Covid-19 und der klima- und umweltpolitischen Herausforderungen in Europa, wie die Resilienz heimischer Produktionsketten gestärkt werden kann.

Zusammenfassend kommt die Studie zum Schluss, dass heimische Wertschöpfungsketten besser als erwartet auf internationale Krisen und Unwägbarkeiten vorbereitet sind. Der anstehende Strukturwandel in der Produktionswirtschaft, ausgehend von Klima- und Umweltzielen, birgt jedoch Risiken für die Resilienz der untersuchten Branchen. Diese Risiken können durch kluge politische Maßnahmen minimiert oder sogar zur Gänze abgewendet werden. 

Damit wirtschaftliche Vorteile, gesellschaftliche Vorteile und Klima-Vorteile aus zukünftigen Entwicklungen tatsächlich genutzt werden können, sind systematische Folgenabschätzungen auf Basis von Lebenszyklus-Analysen unersetzbar. 

Die Studie climAresilienz liefert dazu methodische Vorschläge, praktische Werkzeuge und Handlungsempfehlungen, die gemeinsam mit ExpertInnen aus der heimischen Industrie entwickelt wurden. 

Die Studie zeigt Ansätze für die Zukunft:

  • Viel F&E ist nötig, um am Ball zu bleiben
  • Rechtliche „Sandbox“-Lösungen bis zur Marktreife von Produkten
  • Unternehmen müssen die Möglichkeit haben, mit heutigen Produkten die Transformation zu finanzieren – dazu sind Gewinne nötig. EU Taxonomie Regeln dürfen keinesfalls den gesunden Unternehmen das Wasser abgraben. 
  • Lohnnebenkostensenkung hat höchste Priorität, um personellen und finanziellen Spielraum für F&E zu schaffen.
  • Beseitigung von Zöllen, Transporthindernissen und Handelshemmnissen sind für österreichische Exporte von großer Dringlichkeit.

Eine Kurzfassung ist zum Download verfügbar und enthält neben standortpolitischen Empfehlungen auch Berechnungen, über künftige Szenarien.

Zu bestellen unter: bsi@wko.at 

Das könnte Sie auch interessieren

Sonnenaufgang

Startschuss für die NÖ-Skisaison

Viele haben schon geöffnet, manche sperren demnächst auf: Niederösterreichs Schigebiete sind trotz Corona für möglichst zahlreiche Gäste gerüstet. „Wirtschaft NÖ“ macht dazu einen Blick hinter die Kulissen und hatnachgefragt, wie es Sporthandel und Liftbetreibern in Zeiten wie diesen geht. mehr

Wir müssen öffnen und das mit Sicherheit! 13. Dezember 2021

Wir müssen öffnen- und das mit Sicherheit!

Ecker appelliert: „Betriebe müssen am 13. Dezember öffnen! Unternehmen waren nie der Ort, an dem sich das Virus ausbreitet.“ Eine Woche Lockdown kostet der niederösterreichischen Wirtschaft 190 Millionen Euro.   mehr

Florian Hengl (links) und Stefan Graf

NÖ Bauindustrie will Gebäudesanierungen vorantreiben

Anreize und Info-Offensive wichtig – ohne mehr Gebäudesanierungen Klimaziele nicht zu erreichen mehr