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NÖ ist anders: 64 Prozent der Bauträger sind gemeinnützig

In Wien sind es 33 Prozent – die Immobilien- und Vermögenstreuhänder präsentierten in Zusammenarbeit mit EXPLOREAL ihre aktuelle Studie (mit Vergleichszahlen) zum Thema „Wohnbauprojekte in der Pipeline“ über die Wohnsituation in NÖ.

Johannes Wild, geschäftsführender Obmann der Immobilien- und Vermögens­treuhänder NÖ
© Philipp Monihart Johannes Wild, geschäftsführender Obmann der Immobilien- und Vermögens­treuhänder NÖ
Im Fokus der Untersuchung steht die Auswertung anstehender NÖ Großprojekte. „Wir werden in den kommenden Monaten die Studie auf alle österreichischen Bundesländer ausweiten“, erklärt Obmann Gerald Gollenz (Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder).


Über 1.000 Projekte in NÖ ausgewertet

Um ein typisches Neubau-Bauträgerprojekt zu charakterisieren, wurden von EXPLOREAL über 1.000 Projekte in NÖ mit über 30.000 Wohneinheiten ausgewertet. Rund 5.000 Wohneinheiten (überwiegend Wohnungen) wurden im Detail erfasst und analysiert. „Für uns ist es nicht nur als Interessenvertreter eine interessante Abbildung der Ist-Situation, wir können damit auch unsere Kundinnen und Kunden exakt über derzeitige Bauaktivitäten informieren“, erklärt Johannes Wild, geschäftsführender FG-Obmann der NÖ Immobilien- und Vermögenstreuhänder.
Die Projekte wurden auf ein „typisches Durchschnittsprojekt“ heruntergebrochen. Im Vergleich zu Wien sind die Projekte von der Anzahl der Wohneinheiten her deutlich kleiner, weisen mehr Wohnfläche und Pkw-Stellplätze auf und die Wohnungen verfügen über einen hohen Terrassen-/Gartenanteil.
Durchschnittlich umfasst jedes Bauprojekt 25 Wohnungen, diese haben im Median 76,5 m2 Wohnnutzfläche, 11,7 % Freifläche (Loggia/Balkon/Terrasse) und 1,62 Pkw-Stellplätze, rund doppelt so viel wie in Wien
(0,81 Pkw-Stellplätze/Wohnung). „In Wien sind rund 50 Prozent der neu gebauten Einheiten 1-2 Zimmerwohnungen, lediglich 15 Prozent haben vier Zimmer und mehr. In NÖ ist die Anzahl der großen Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern doppelt so hoch“, sagt FG-Obmann Michael Pisecky (Immobilien– und Vermögens-treuhänder Wien). Dies sei vor allem dem hohen Prozentsatz an Ein- und Zweipersonenhaushalten in Wien geschuldet, aber auch dem höheren Quadratmeterpreis, weshalb die Wohnungen kleiner sind, um leistbar zu bleiben.


In NÖ dominieren gemeinnützige Bauträger

Mitbegründer und EXPLOREAL-GF Alexander Bosak: „Während in Wien die gewerblichen Bauträger dominieren, sind es in NÖ die Gemeinnützigen. In NÖ errichten die gemeinnützigen Bauträger 64 Prozent der Wohnbauten, in Wien sind es 33 Prozent. Je größer die Nähe zu Wien, desto höher der Anteil der gewerblichen Bauträger.“ Mitbegründer und EXPLOREAL-GF Matthias Grosse, konkretisiert: „Ein überproportional großer Anteil der gewerblichen Bauträger ist – im Verhältnis zur Gesamtverteilung – daher in den Bezirken Mödling, St. Pölten/Stadt, Korneuburg, Tulln, Baden und Krems festzustellen.“
Die meisten Projekte sind seit April 2019 im Industrieviertel (172 Projekte) und Mostviertel (135 Projekte) in die Vermarktung gekommen. Regionale Schluss-lichter waren das Weinviertel mit 92 Projekten und das Waldviertel mit 50 Projekten.
Die komplette Studie unter wko.at/noe/immobilienprojekte

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