th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

NÖ Standortanwalt Pinter sieht Stopp für Straßenbau-Projekte als „heftigen Rückschlag für den Wirtschaftsstandort“

Projekte volkswirtschaftlich eindeutig sinnvoll, gut für Arbeitsplätze und Verkehrssicherheit

WKNÖ -Standortanwalt Christoph Pinter
© WKNÖ WKNÖ - Standortanwalt Christoph Pinter

„Höchst kritisch“ sieht Christoph Pinter, der NÖ Standortanwalt, den von Verkehrsministerin Leonore Gewessler überraschend verfügten Stopp für die Umsetzung wesentlicher Straßenprojekte. „Dieser Stopp ist ein heftiger Rückschlag für den Wirtschaftsstandort, für Arbeitsplätze und auch für die Verkehrssicherheit“, so Pinter. „Verkehrsinfrastruktur braucht Verlässlichkeit.“ 

Pinter belegt das mit Studien zu den positiven Effekten beim Bau der S1 Wiener Außenring Schnellstraße wie auch der S34. Beide Projekte seien „volkswirtschaftlich eindeutig sinnvoll und für den Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort Niederösterreich dringend nötig“. So würde der neue Abschnitt der S1 das niederösterreichische Bruttoregionalprodukt um 545 Millionen Euro steigern und 4.700 Arbeitsplätze sichern.  

Dynamische Bevölkerungsentwicklung verlangt Erweiterung des Straßennetzes 

Zugleich verweist Pinter darauf, dass schon jetzt A4 und A23 massiv überlastet sind. Das werde sich angesichts eines überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums in der Ostregion - für die Regionen Bruck/Leitha, Schwechat, Gänserndorf, Großenzersdorf, Marchegg und Wolkersdorf ist im Vergleich zur Einwohnerzahl 2020 von einem Anstieg um fast 42.000 bis zum Jahr 2050 auszugehen, was in etwa der aktuellen Einwohnerzahl von Wiener Neustadt entspricht – weiter verschärfen. Pinter: „Diese dynamische Entwicklung ist verkehrstechnisch nur mit Erweiterungen des bestehenden Straßennetzes abzufangen.“

550 Arbeitsplätze mehr, deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit

Genau vom NÖ Standortanwalt untersucht wurden auch die Effekte der Traisental-Schnellstraße S34. „Allein mit dem Bau werden 550 Arbeitsplätze geschaffen.“ Zu den 550 Arbeitsplätzen kommen Steigerungen der Wertschöpfung um fast 260 Millionen Euro dazu. „Die S34 wertet den regionalen Wirtschaftsstandort Traisental deutlich auf“, so Pinter. „Für dort ansässige Unternehmen wird damit sichergestellt, dass sie weltweit aktiv und wettbewerbsfähig bleiben können.“ 

Überdies bringe die S34 eine Verkehrsentlastung entlang der jetzt bereits völlig überlasteten und von massiven Staus betroffenen B20 Mariazeller Straße, etwa im Stadtgebiet von St. Pölten oder in St. Georgen am Steinfeld. „Das bedeutet eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit und eine Entlastung der dort wohnenden Menschen von Lärm- und Luftschadstoffimmissionen.“ So würden sich etwa auch die durch Unfälle bedingten Kosten durch erhöhte Verkehrssicherheit um 9,5 Millionen im Jahr reduzieren – „was natürlich auch bedeutet, dass das menschliche Leid, das mit Unfällen verbunden ist, weniger wird“, betont Standortanwalt Pinter.

Das könnte Sie auch interessieren

Tourismus und Sportlandesrat Jochen Danninger, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Erich Moser, Obfrau-Stellvertreter der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Land NÖ ruft Schulen auf, Schulveranstaltungen in Niederösterreich abzuhalten

Bund unterstützt mehrtägige Schulveranstaltungen mit 500 Euro – LR Danninger, LR Teschl-Hofmeister und Hotelier Erich Moser appellieren an Schulen  mehr

Photovoltaikanlage

Investitionszuschüsse für PV-Anlagen und Stromspeicher

Unternehmen, die eine Photovoltaik(PV)-Anlage bis ein Megawatt oder einen Stromspeicher neu errichten, können ab sofort einen einmaligen Kostenzuschuss beantragen. mehr

Laura Tremmel (l.) und Doris Leopoldinger

Erfolgreich von Generation zu Generation

Herz. Tradition. Mut. Fleiß. Weitblick. Österreich ist stark von Familienunternehmen geprägt. Sie gelten als pulsierender Kern der heimischen Wirtschaft. Damit die Übergabe auf die nächste Generation gelingt, unterstützt die Wirtschaftskammer Niederösterreich mit einem einzigartigen Service. mehr