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Soforthilfe für die NÖ Transportbranche

Anschaffung von schadstoffarmen Lkw oder Omnibussen soll mit Stilllegungsprämie unterstützt werden.

Die Anschaffung von Fahrzeugen wird durch die Investitionszuwachsprämie nicht gefördert. Jetzt soll es aber vom Land Niederösterreich eine tatkräftige Unterstützung für die NÖ Transportwirtschaft geben.
Von links: WKNÖ Spartenobmann Franz Penner (Transport und Verkehr), Landesrätin Petra Bohuslav und Fachgruppenobmann Karl Gruber (Güterbeförderungsgewerbe).
© Büro LR Bohuslav Von links: WKNÖ Spartenobmann Franz Penner (Transport und Verkehr), Landesrätin Petra Bohuslav und Fachgruppenobmann Karl Gruber (Güterbeförderungsgewerbe).

„Mit der geplanten Prämie unterstützen wir die niederösterreichische Transportwirtschaft bei der Anschaffung von schadstoffärmeren Fahrzeugen, die künftig benötigt werden. Damit wird ein wichtiger Schritt in Sachen Umweltschutz gesetzt. Diese geplante Förderung soll auch helfen, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben", so Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav zur neuen Prämie, die rückwirkend ab 1. Jänner 2017 bis 31. Dezember 2017 gelten soll. Insgesamt sollen 200.000 Euro seitens des Landes bereitgestellt werden.

2.000 Euro pro Firmengruppe macht die Prämie aus.

Diese gilt für die Anschaffung von Lkw über 12 Tonnen oder für Omnibusse mit mehr als 8 Sitzplätzen. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist die Stilllegung eines Fahrzeuges der Klasse Euro 0 bis Euro 4. Ebenso gilt die Förderung für den Werkverkehr.

 Materielle und moralische Unterstützung

 Die geplante Förderaktion des Landes Niederösterreichs kommt für Niederösterreichs Transportwirtschaft gerade zur rechten Zeit. "Sie ist für unsere Betriebe nicht nur eine wichtige materielle Hilfe, sondern stellt auch eine moralische Unterstützung dar “, betonen Franz Penner, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) sowie Karl Gruber, Obmann der NÖ Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe. „Nachdem die Anschaffung von Fahrzeugen bei der Investitionszuwachsprämie des Bundes keine Berücksichtigung gefunden hat, sehen wir in dieser Förderung auch ein klares Bekenntnis des Landes Niederösterreich zur Transportwirtschaft“, freuen sich Penner und Gruber. Für beide ist es nach wie vor unverständlich, dass die ureigensten Betriebsmittel eines so wichtigen Bereiches wie der Transportwirtschaft von der Bundesförderung ausgeschlossen sind: „Das ist für mich aus wirtschafts- und aus umweltpolitischer Sicht einfach nicht nachvollziehbar. Die Verkehrswirtschaft ist Triebfeder für den gesamten Standort, wir sichern die Nahversorgung und sorgen für Lebensqualität“, kritisiert Franz Penner.

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