th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Nina Stift: „Abruptes Ende der Wirtschaftshilfen würde für viele Modebetriebe das Aus bedeuten.“

Der Modehandel in Niederösterreich steht weiterhin massiv unter Druck. Deshalb fordert die Branche eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen bis Ende Juni und eine Herabsetzung der Eintrittsschwelle für die Umsatzrückgänge von 40 auf 30 Prozent – „damit mehr Unternehmen diese Leistung in Anspruch nehmen können“, betont Obfrau Nina Stift.

Nina Stift, Obfrau des NÖ Modehandels
© Josef Bollwein Nina Stift, Obfrau des NÖ Modehandels

Die Zahlen sind alarmierend, die Situation ist angespannt. Aktuelle Zahlen von Economica zeigen, dass die Umsätze im Modehandel im Jahr 2021 um 19 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019 lagen, im Schuhhandel beträgt das Minus sogar 26 Prozent. „Leider hat sich die negative Entwicklung im Jänner und Februar 2022 fortgesetzt. Viele Betriebe melden einen dramatischen Umsatzrückgang“, erklärt Nina Stift, Obfrau des NÖ Modehandels, und ergänzt: „Auch die Abschaffung der Covid-Kontrollen hat bislang nicht den erhofften Impuls gebracht.“

Einige Branchen überdurchschnittlich hart von der Krise getroffen

Eine klare Absage erteilt Stift daher der Ankündigung des Finanzministeriums, mit Ende März die Wirtschaftshilfen weitestgehend einzustellen. Zwar habe sich der Handel insgesamt in den beiden Corona-Jahren trotz Lockdowns wacker geschlagen, eine differenzierte Betrachtung zeige jedoch, dass einige Branchen überdurchschnittlich hart von der Krise getroffen wurden. „Diese Branchen müssen weiter unterstützt werden, sonst droht vielen Betrieben knapp vor dem hoffentlich nahenden Ende der Pandemie die Insolvenz“, betont die Obfrau. „Ein abruptes Ende der Wirtschaftshilfen würde für viele Modebetriebe das Aus bedeuten.“

Betriebe auf der Zielgerade der Pandemie nicht verhungern lassen

Konkret fordert Stift eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen bis Ende Juni 2022 und eine Herabsetzung der Eintrittsschwelle für die Umsatzrückgänge von 40 auf 30 Prozent. „Das wäre durch das EU Beihilfenrecht gedeckt und wurde auch in Deutschland so umgesetzt“, so Stift. Die Zahlen für den Modehandel liegen auf dem Tisch und sie zeigen ein dramatisches Bild. „Hoffentlich sind wir in Sachen Pandemie auf die Zielgerade eingebogen. Und gerade auf der darf man die Betriebe jetzt nicht verhungern lassen“, verweist Stift auch auf die Tatsache, „dass der Mode- und Freizeithandel eine der wichtigsten Branchen für die Vitalität von Stadt- und Ortskernen ist.“

Das könnte Sie auch interessieren

Udo Gnadenberg

Das Tischlerhandwerk in die Wiege gelegt

Der Ziersdorfer Udo Gnadenberger tritt bei den WorldSkills 2022 –Special Edition von 11. bis 15. Oktober im Beruf Möbeltischler an. Die Wirtschaft NÖ hat ihn bei seinen Vorbereitungen für den Wettbewerb im schweizerischen Basel besucht.  mehr

Pferde beim Trabrennen

Traben in Baden

Branchenevent des NÖ Parfümeriewarenhandels brachte Spannung und hervorragende Kulinarik. mehr

Sonnwendfahrt

Sonnwendfahrt 2022

Landesinnung der Chemischen Gewerbe und Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger mehr