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WK Wien und WK Niederösterreich starten 2020 gemeinsame Startup-Challenge

Drei Wiener und drei Niederösterreichische Unternehmen als Buddys gesucht.

© WKW

Die beiden Wirtschaftskammern (WK) Wien und Niederösterreich setzen die erfolgreiche Initiative “Innovation to Company” 2020 gemeinsam fort. Je drei etablierte Unternehmen aus beiden Bundesländern suchen Startups für konkrete Innovationsaufgaben. Ziel sind Kooperationen zwischen den Corporates und Start-ups, um neues Business entstehen zu lassen. In den letzten fünf Jahren wurden 25 Challenges erfolgreich gelöst und Kooperationen begonnen.

Die beiden Präsidenten Walter Ruck, Wirtschaftskammer Wien, und Wolfgang Ecker, Wirtschaftskammer Niederösterreich, gaben den Startschuss für die gemeinsame Durchführung der Initiative “Innovation to Company”. Zum inzwischen bereits sechsten Mal werden etablierte Unternehmen und Startups für Innovationszusammenarbeit “gematcht”. Obwohl es die insgesamt bereits sechste Auflage dieses Erfolgsformats ist, ist die gemeinsame Umsetzung von zwei Organisationen natürlich ein Novum. “Innovation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Unternehmen. Ich freue mich sehr, dass wir sie nun auch erstmals gemeinsam mit der WK Niederösterreich fördern”, sagt WKW-Präsident Walter Ruck. “Die gemeinsame Initiative zwischen Wien und Niederösterreich stärkt unsere - über die Landesgrenzen hinweg - eingespielte Zusammenarbeit für unsere Mitglieder”, unterstreicht WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Innovation als Treiber und Wegweiser 

Gerade der Wiederaufbau nach den einschneidenden Erfahrungen, ausgelöst durch die Corona Krise, ist von Unternehmergeist getragen und wird viele Innovationen hervorbringen. “Die Innovation ist ein Motor und Antrieb für die Bewältigung der aktuellen Situation. Wir wollen mit dieser Initiative einen aktiven und schnellen Beitrag leisten”, so Wolfgang Ecker. Die Krise hat bewiesen, wie rasch Adaption und Digitalisierung in vielen Bereichen realisiert werden kann. “Diese Flexibilität und Agilität der Unternehmen war beeindruckend und zeigt was unter widrigen Umständen möglich wird. Daraus wollen wir lernen und mit unserer Initiative die Zusammenarbeit und Kooperation von Startups und etablierten Unternehmen für neues Business und Innovation ankurbeln”, erklärt Walter Ruck.

Sechs Challenges

Die sechste Auflage der Initiative wird sechs Challenges umfassen - drei aus Niederösterreich und drei aus Wien. Mit dem Kick-off beginnt jetzt die Phase eins, in der die etablierten Unternehmen (sog. Buddys) fixiert und die Aufgabenstellungen erarbeitet werden. Anschließend erfolgt die Bewerbungsphase für die Startups, die in etwa vier bis sechs Wochen dauern wird. Alle Einreichungen werden detailliert analysiert, woraus jedes Unternehmen schließlich seine Finalisten wählt. Jedes der Buddy-Unternehmen kürt im Rahmen eines gesonderten Pitch-Days das Siegerteam. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die etablierten Unternehmen oft nicht nur mit dem Sieger, sondern mit den anderen Finalisten ebenfalls zusammenarbeitet. Die Wirtschaftskammer agiert jeweils als aktive Plattform und Enabler, die einzig echte Auflage im Sinne des Standorts ist, dass Zusammenarbeit und Business in Niederösterreich beziehungsweise Wien erfolgen soll. Startups aus Österreich werden bevorzugt.

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