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Staatsmeisterschaften der FloristInnen in Niederösterreich

19 Teilnehmerinnen aus allen Bundesländern traten im Hotel Sole-Felsen-Bad (Gmünd) im Kampf um den Staatsmeister-Titel gegeneinander an.

© Eva Brandeis

Obere Reihe (v.l.): Landesinnungsmeister Thomas Kaltenböck, Melissa Sophia Leppe (3. Platz), Gerhard Zechner (technischer Delegierter Skills Austria), Julia Leitgeb (1. Platz), Verena Kleibner (2. Platz), WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Bundesinnungsmeister Rudolf Hajek; vordere Reihe (v.l.): Experte Johann Obendrauf mit den Jurymitgliedern Lorenz Pridt, Wanda Glantschnig und Robert Buchsbaum).


Großes handwerkliches Können zeigten die Teilnehmerinnen im niederösterreichischen Gmünd. „Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf das Herzlichste zu ihren großartigen Leistungen“, freut sich auch Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen in der Wirtschaftskammer Österreich und Präsident des Blumenbüros Österreich.

Mit ihren Kreationen durchsetzen konnte sich die Steirerin Julia Leitgeb (Betrieb Blumen Andrea, Hartberg, Steiermark).
Platz 2 sicherte sich Verena Kleibner (Betrieb Blumen Moser, Villach, Kärnten)
vor der Drittplatzierten Melissa Sophia Leppe (Betrieb Blumen Grollitsch, Graz, Steiermark).
Den hervorragenden sechsten Platz belegte die Niederösterreicherin Katharina Daurer aus Reinsberg (Bezirk Scheibbs).

Anzufertigen waren sechs floristische Werkstücke: Blumenstrauß, Körperschmuck, Solitärpflanze, Brautschmuck, Hutschmuck und Objektarbeit.
„Den jungen Floristinnen entstehen durch die Meisterschaft keinerlei Kosten“, wie der Bundesinnungsmeister betont, „wir sind sehr dankbar, dass wir hier auf ausgezeichnete Kooperationen setzen können“. Die Reise- und Hotelkosten werden von den jeweiligen Landesinnungen übernommen. „Mein besonderer Dank gilt Landesinnungsmeister Thomas Kaltenböck und seinem Team, die für die Austragung der Staatsmeisterschaften der Floristen 2018 in Gmünd verantwortlich zeichneten.“ Die Bewertung der Arbeiten erfolgte nach den Kriterien Technik, Farbwahl, Gestaltung, Kreativität und Aussage der jeweiligen Werkstücke.

World- und EuroSkills: Erfahrung auf internationalen Bühnen


Durch ihren Sieg bei den Staatsmeisterschaften wird Julia Leitgeb für Österreich bei den WorldSkills 2019 an den Start gehen. Die fachliche Betreuung erfolgt durch den Meisterfloristen Johann Obendrauf, der die
Steirerin für ihren internationalen Einsatz trainieren wird. Er wird Julia Leitgeb auch zu den WorldSkills von 22. bis 27. August 2019 nach Kazan/Russland begleiten.
Die WorldSkills gehören gemeinsam mit den EuroSkills zu den wichtigsten internationalen Berufswettbewerben – alleine die Teilnahme ist „schon eine besondere Ehre“, wie der Bundesinnungsmeister feststellt, „wir sind stolz auf unsere jungen FloristInnen, die unser Land auf der internationalen Bühne mit ihren handwerklichen Kompetenzen repräsentieren – das ist eine Auszeichnung für unseren Berufsstand, aber auch für unsere Fachbetriebe. Denn gerade sie sind es, die den jungen Leuten das nötige Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft vermitteln“.
Verena Kleibner aus Kärnten, die den zweiten Platz bei den Staatsmeisterschaften belegte, wird Österreich bei den Euro­Skills 2020 in Graz vertreten, vorbereitet wird die junge Floristin von der Tiroler Meisterfloristin Karin Hofer. Für die jungen TeilnehmerInnen bieten die beiden internationalen Großveranstaltungen eine einmalige Chance und einen „unglaublichen Profit für ihren zukünftigen beruflichen Weg“, so Rudolf Hajek. Die Wirtschaftskammer macht es möglich, dass die österreichischen Teams professionell auf diese wichtigen Events vorbereitet werden und dabei auch viel an Soft Skills für ihren weiteren Lebensweg mitnehmen.

Beste Ausbildungs­qualität in Österreich

Es sind die Besten der Besten, die im Rahmen der World- und EuroSkills aufeinandertreffen. Österreich schneidet dabei stets mit hervorragenden Leistungen ab. Den Grund dafür sehen WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Rudolf Hajek im ausgezeichneten Ausbildungssystem: „Unser duales System bietet die besten Voraussetzungen für höchste Qualität. Gleichzeitig wird damit der Wert des Handwerks betont – etwas Besseres kann man sich für die Zukunft unserer Jugend nicht wünschen.“


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