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Sommerfest der Metallgewerbe in NÖ

Schloss Hof im Marchfeld war heuer Ort des Sommerfestes der Metallgewerbe Niederösterreichs, das die NÖ Landesinnung bereits zum sechsten Mal ausrichtete.

© Doris Bracher Kommunikation
Drei Branchen trafen sich zum Netzwerken und zum Austausch. „Dafür fehlt während des Jahres die Zeit, obwohl das extrem wichtig ist“, betonte Geschäftsführer Robert Kofler bei der Begrüßung.

Bundes- und Landesinnungsmeister Harald Schinnerl (Metalltechniker) fasste seine drei Highlights für die Metalltechniker zusammen:
Die höhere Ausbildung zum Ingenieurswesen wird – gekoppelt mit Metallbau – ab Herbst am TGM angeboten. Das Technologische Gewerbemuseum (TGM) ist eine Höhere Technische Bundeslehranstalt in Wien, der eine staatlich akkreditierte Versuchsanstalt angeschlossen ist.
Zur Informationsoffensive für die niederösterreichischen Aufsperrdienste betonte Harald Schinnerl, dass das Thema zwar klein erscheinen mag – an Brisanz aber trotzdem nicht zu überbieten sei: „Wenn Fehlverhalten eine Branche derart nachhaltig schädigt, ist es Grund genug, aktiv zu werden.“
Arbeitsintensiv waren für den Innungsmeister im letzten Jahr auch die geplanten Änderungen bei den Audits auf europäischer Ebene. Zertifizierungen und Überprüfungen im Rahmen der EN1090 hätten künftig jährlich erfolgen sollen, das konnte abgewendet werden. Damit bleiben die unterschiedlichen Intervalle von einjährig bis dreijährig bestehen, was vielen Betrieben großen Aufwand erspart.

LIM Fritz Manschein (Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker) betonte die erfolgte Anpassung der Befähigungsprüfung an einen nationalen Rahmen. Ziel dabei ist es, alle Ausbildungsstufen vergleichbar zu machen. In Österreich wurde daher die Ausbildung reformiert – sie ist moderner und transparenter geworden.
Mit der Lehrlings-App können die Lehrlinge ihre Lernziele spielerisch überprüfen. Zudem können die Kandidaten auch gegeneinander antreten.
In der Elektrotechnik wurde die Norm E 8001 komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Neu ist auch, dass es sich damit nicht mehr um ein Gesetz, sondern um eine Vorschrift handelt. Somit entfällt auch die öffentliche Zugänglichkeit. Daher wird sich die Innung darum bemühen, dass die Mitglieder einen kostengünstigen Zugang erhalten.

LIM Andreas Kandioler (Mechatroniker) gratulierte den Mitgliedern anhand der Gewerbestatistik:
Beim Umsatzerlös stehen die Mechatroniker an zweiter und bei der Wertschöpfung an dritter Stelle der Gewerbestatistik.
Zudem wird ein hoher Wert von 10,7 Beschäftigten pro Unternehmen – mit einem Frauenanteil von 25 Prozent – ausgewiesen.
Der Produktivitätsanteil pro Erwerbstätigem ist mit 176.000 Euro der höchste der Branche.

V.l.: LIM Andreas Kandioler (Mechatroniker), Geschäftsführer Robert Kofler, Landesinnungsmeister Fritz Manschein (Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker) sowie Bundes- und Landesinnungsmeister Harald Schinnerl (Metalltechniker).
© Doris Bracher Kommunikation V.l.: LIM Andreas Kandioler (Mechatroniker), Geschäftsführer Robert Kofler, Landesinnungsmeister Fritz Manschein (Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker) sowie Bundes- und Landesinnungsmeister Harald Schinnerl (Metalltechniker).

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