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Sicher durch die Ferienzeit

Der Sommer ist da – und damit auch die Urlaubszeit.

Der österreichische Versicherungsverband VVO und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) haben nützliche Tipps, wie man sicher durch die Ferienzeit kommt.
Übermüdung und zu wenig Flüssigkeit sind in der sommerlichen Urlaubszeit häufige Unfallursachen.
© Stockbyte/Thinkstock Übermüdung und zu wenig Flüssigkeit sind in der sommerlichen Urlaubszeit häufige Unfallursachen.
Mit den Sommerferien beginnt auch die Urlaubszeit. Die warmen Sommermonate bringen allerdings nicht nur Ferienstimmung und eine Auszeit vom Arbeitsalltag mit sich, sondern auch einige erhöhte Sicherheitsrisiken. Denn gerade im Sommer ereignen sich besonders viele Verkehrsunfälle und auch das Risiko eines Einbruchsdeliktes ist erhöht.

Volle Briefkästen

Einbrecher haben im Sommer leichtes Spiel. Überquellende Briefkästen, Werbematerialien auf der Türmatte und ständig heruntergelassene Jalousien legen den Schluss nahe, dass die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung auf Urlaub sind. Um das Risiko eines Einbruchsdiebstahls zu minimieren, sollte der Eindruck von Abwesenheit vermieden werden. Dies ist schon mit einfachen Sicherheitsvorkehrungen möglich: Tageszeitungen sollten während des Urlaubs abbestellt und vertrauenswürdige Personen darum gebeten werden, Post und Werbematerialien täglich einzusammeln. Mit diesen Maßnahmen sind schon die wesentlichsten Schritte zum Schutz vor Einbruchsdiebstählen getroffen.
Weitere Vorkehrungen, wie die Installation einer Zeitschaltuhr, bieten zusätzlichen Schutz. „Wohnungen und Häuser, bei denen es deutliche Anzeichen gibt, dass niemand zuhause ist, wirken auf Einbrecher naturgemäß wesentlich attraktiver. Gerade deshalb ist es wichtig, Anzeichen auf die eigene Abwesenheit so gut wie möglich zu vermeiden. Kleine Maßnahmen können hier eine große Wirkung haben“, empfiehlt der österreichische Versicherungsverband VVO.

Staus, Stress und Unfälle

Im Juli und August haben nicht nur der Sommer, sondern auch die Verkehrsunfälle Hochsaison. In diesen Monaten ereignen sich Jahr für Jahr überdurchschnittlich viele Unfälle. 2016 verunfallten im Juli und August jeweils über 5.000 Personen auf Österreichs Straßen, im Jahresdurchschnitt verunglückten im Vorjahr monatlich rund 4.000 Personen. Unachtsamkeit und Ablenkung, nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Vorrangverletzung, Überholen, Alkohol am Steuer und Übermüdung waren die häufigsten Unfallursachen bei tödlichen Verkehrsunfällen. Personen, die auf der Fahrt Richtung Urlaubsziel oder auf der Rückreise sind, holt auf der Fahrt oft nochmals der Stress ein. „Für die Fahrt zum oder vom Urlaubsort sollte unbedingt ausreichend Zeit eingeplant werden. Wer sich zusätzlichen Stress ersparen möchte, sollte sich zudem über zu erwartende Staus informieren“, empfiehlt Othmar Thann, Direktor des KFV, „und generell sollte nach Möglichkeit vermieden werden, die Reise Freitagmittag oder Samstagvormittag anzutreten.“
Gerät man dennoch in einen Stau, gilt: Rettungsgasse bilden, im Fahrzeug bleiben und nach dem Stau nicht versuchen, die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Zudem sollte – ganz besonders bei Hitze – auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Sicherheitstipps für die Urlaubszeit


Autofahrt:
Informieren Sie sich vor dem Urlaubsantritt über die Verkehrsbestimmungen im Urlaubsland. Die Verkehrsregeln des jeweiligen Urlaubslandes und aller Länder, durch die man fährt, sollte man genauso kennen wie ortsübliche Gepflogenheiten.
Auch über die verpflichtend mitzuführenden Sicherheitsutensilien (Anzahl der Warnwesten, Ersatzleuchten...) sollte man Bescheid wissen.
Vor der Fahrt in den Urlaub einen Sicherheitscheck durchführen (lassen).
Kinder und Tiere nie im Auto zurücklassen (auch nicht bei Pausen, wenn die Kinder schlafen).
Das Fahrzeug richtig beladen und die Ladung auch sichern.
Rücksichtnahme und Fairness im Straßenverkehr kann Menschenleben retten und schwere Unfälle verhindern.

Eigenheim:
Räumen Sie Einstiegshilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder Regentonnen weg.
Ein überquellender Briefkasten und massenhaft Werbesendungen an der Tür haben Signalwirkung. Deshalb die Nachbarn bitten, regelmäßig den Post­kasten zu entleeren.
Detaillierte Informationen zur Urlaubsdauer haben am Anrufbeantworter nichts zu suchen, (zeitnahe) Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken auch nicht.
Vor der Abfahrt alle Türen und Fenster verschließen und die Schlüssel auf keinen Fall in altbekannten Verstecken wie unter der Fußmatte oder in Blumentöpfen deponieren.


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