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Schönmacherei: Von Kopf bis Fuß gepflegt

Friederike Kager und ihre Tochter Susanne können auf Stammkunden zählen. Die Auftragslage stimmt die beiden zuversichtlich.

Friederike und Susanne Kager – die Profis der Schönmacherei – verwöhnen ihre Kunden.
© Schönmacherei Friederike und Susanne Kager – die Profis der Schönmacherei – verwöhnen ihre Kunden.

„Diese Stille ist noch etwas ungewohnt", sagt Friederike Kager und lacht, während sie sich daran macht, die Augenbrauen ihrer Kundin zu zupfen. „Ich bin ja nicht nur für das körperliche Wohlbefinden meiner Kunden da, sondern oft auch für ihr seelisches." Doch im Moment gelten in der Schönmacherei im niederösterreichischen Bad Schönau verschärfte Hygienestandards. „In unserer Branche gehört ein hohes Maß an Hygiene ohnehin zum täglichen Brot. Aber nun tragen auch die Kunden einen Nasen-Mundschutz und dürfen während der Kosmetikbehandlung nicht sprechen. Wir verständigen uns ausschließlich über Handzeichen", erklärt die Chefin.

Susanne Kager in Aktion
© Schönmacherei Susanne Kager in Aktion

Aber das wurde schon bei der Terminvereinbarung im Vorfeld besprochen und war überhaupt kein Problem. Darüber hinaus bringen die Kunden ihr eigenes Handtuch mit, die Sessel werden zusätzlich mit Papiertüchern bedeckt, und nach jeder Behandlung wird alles gewechselt und gründlich desinfiziert. „Auch die Kunden waschen sich danach die Hände und wir haben Spender mit Desinfektionsmittel aufgestellt", beschreibt Kager die Maßnahmen.

Mit 56 neu durchgestartet

Seit mehr als 30 Jahren ist Kager im Bereich Kosmetik tätig, seit 18 Jahren selbstständig. 2018 hat sich die Unternehmerin im ehemaligen Gebäude der Raiffeisenbank ein neues Studio für Kosmetik, Fußpflege und Nageldesign eingerichtet – mit 56 Jahren, „wenn andere schon an die Pension denken", erklärt sie und ergänzt: „Wir sind hier am Land, da gehören kosmetische Behandlungen nicht so selbstverständlich zum Alltag wie in der Stadt. Aber ich konnte mir in all den Jahren mit viel Fingerspitzengefühl und Know-how einen großen Stock an Stammkunden aufbauen. Und die sind es auch, die jetzt kommen und sich von mir verwöhnen lassen."

Denn aufgrund der geschlossenen Hotels fallen die Gäste weg, die ansonsten im Kurort Bad Schönau oft auch den Weg in die Schönmacherei finden. Während der Zwangspause hat Kager mit ihren Kunden telefonisch Kontakt gehalten, denn auch Kontakte gehören gepflegt. Umso mehr freut sie sich darüber, „dass ich nun endlich wieder Hand anlegen kann."

Eine Kabine weiter lässt sich eine Frau von Kagers Tochter Susanne die Füße pflegen. Mit viel Einsatz und Leidenschaft führen die beiden als eingespieltes Team die Geschicke der Schönmacherei. „Ich bin über Umwege zu dieser Branche gekommen. Aber es macht mir viel Freude und ich arbeite gerne Seite an Seite mit meiner Mutter", sagt die Fußpfleger-Meisterin und greift zu einem kleinen Fläschchen rotem Nagellack.

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