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Schmiedetreffen in Berndorf

Vertreter des traditionellen Schmiedehandwerks trafen sich in der Kunstschmiede Panzenböck in Berndorf.

Johann Schmutz (6. von links) mit den Teilnehmern am Schmiedetreffen in Berndorf.
© zVg Johann Schmutz (6. von links) mit den Teilnehmern am Schmiedetreffen in Berndorf.
Berufsgruppensprecher Johann Schmutz hatte eingeladen, um aktuelle Themen der Branche zu besprechen:
Das Schmiedehandwerk entwickelt sich weiter, hält aber die Tradition nach wie vor hoch. Ein Hauptproblem der Schmiede ist der Nachwuchs. Aufgrund verschiedenster Veränderungen in den letzten Jahren, werden in Niederösterreich nur mehr sehr wenige Schmiedelehrlinge ausgebildet. Das hat mit den Rahmenbedingungen in den Betrieben und mit der Berufsschulausbildung zu tun.
Die Berufsschule Mistelbach, die seit jeher sehr bemüht ist den Schmiedenachwuchs zu unterstützen, ist bereit, gemeinsam mit der Innung wesentliche Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen (wie etwa durch Fachkurse in der Berufsschule).
Die Innung überlegt, welche Maßnahmen in der Zukunft zu setzen sind, um die Lehrlingsausbildung für Schmiede wieder attraktiver zu machen und den Schmiedenachwuchs in Niederösterreich zu sichern.
Ein Großteil der anwesenden Schmiedebetriebe zeigte sich von den besprochenen Maßnahmen überzeugt und wäre auch bereit, künftig wieder Schmiedelehrlinge auszubilden.

Berufsgruppensprecher Johann Schmutz dankte Michael Panzenböck für die Gastfreundschaft und betonte: „Unser Berufsnachwuchs ist immens wichtig. Daher kämpfen wir darum, die Betriebe dabei zu unterstützen. Denn der Traditionsberuf der Schmiede hat Zukunft und wird von der Innung als Berufsvertretung natürlich bestens unterstützt.“

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