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„Sind die nächsten drei Wochen ausgebucht!“

Dankbare Kunden und motivierte Friseurinnen: Im Salon von Martina Schammra in Melk herrschte schon am ersten Tag der Wiedereröffnung großer Andrang.

Dankbare Kunden und motivierte Friseurinnen: Im Salon von Martina Schammra in Melk herrschte schon am ersten Tag der Wiedereröffnung großer Andrang.
© Schammra Dankbare Kunden und motivierte Friseurinnen: Im Salon von Martina Schammra in Melk herrschte schon am ersten Tag der Wiedereröffnung großer Andrang.

„Ich warte schon seit sieben Wochen, da machen ein paar Minuten mehr auch nichts – schon gar nicht bei diesem herrlichen Wetter. Ich bin sehr froh, dass ich gleich am ersten Tag bei der Friseurin meines Vertrauens einen Termin bekommen hab‘ und mein Haaransatz ist es auch", sagt die ältere Dame und hält lachend ihr Gesicht in die Sonne, während sie darauf wartet, dass sie den Salon von Martina Schammra in Melk betreten darf.

„Wir sind zeitig in der Früh gekommen, um alles vorzubereiten. Außerdem war die Vorfreude auf unsere Kunden beim gesamten Team schon sehr groß", erklärt Schammra, die den Salon 1998 von ihrer Chefin übernommen hat.

Friseurin beim Schneiden
© Schammra Im Friseursalon von Martina Schammra wurde schon am ersten Tag der Wiedereröffnung fleißig geschnitten, geföhnt und gebürstet.

Statt auf neun Bedienplätzen wird auf fünf gefärbt, geschnitten und gebürstet. Nach jeder Kundin werden Waschbecken und Instrumente gründlich desinfiziert. Zwischen den Waschplätzen sind Trennwände aufgebaut. Kaffee und Wasser werden nicht gereicht, aber Desinfektionsmittel bereitgestellt. Schammra und ihre vier Mitarbeiterinnen tragen Einmalkittel, Handschuhe und Gesichtsvisiere. Doch trotz aller Maßnahmen und Vorschriften ist die Stimmung gut. „Wir haben einen großen Stock an Stammkunden. Mit vielen verbindet uns eine Freundschaft. Wir haben so viel miteinander erlebt und durchgestanden – von Schwangerschaften bis zu Beerdigungen", erzählt Schammra, während sie die blonde Mähne ihrer Kundin um zehn Zentimeter kürzt. „Friseure sind oft eben auch Psychiater."

Martina Schammra mit Maske im Geschäft
© Schammra Martina Schammra ist wieder im Einsatz.

Nach den ersten Stunden hat die Anspannung bei der Chefin und ihrem Team merklich nachgelassen – es ist eine gewisse Routine eingekehrt. „Die Kunden nehmen die neuen Maßnahmen super an und auch das Arbeiten mit Gesichtsmaske und Visier fühlt sich nicht mehr ganz so befremdlich an", sagt Schammra. Trockenhaarschnitte macht die Friseurin im Moment aber keine. „Da haben es die Herren ein bisschen schwerer, die es bisher gewohnt waren, spontan hereinzuschauen und zwischendurch drangenommen zu werden." Doch um ihre Mitarbeiterinnen nicht zu gefährden, will sich die Chefin vergewissern, dass alle Kunden gewaschene Haare haben.

„Wenn du mit der Schere Haare schneidest, dann kannst du keine Handschuhe anziehen", erklärt die Expertin die Hintergründe. Mit Handschuhen gehen nur Haarschnitte mit der Maschine. „Falls das jemand wünscht, kann ich ihm notfalls die Haare auch schnell vor der Tür schneiden", meint Schammra. „Das geht schnell und ist zugleich Werbung. Aber Maschine kann nicht jeder tragen", fügt sie hinzu und schmunzelt.

Volle Auftragsbücher

Nachdem klar war, dass Friseure wieder aufsperren dürfen, hat es nur 30 Minuten gedauert, ehe der erste Termin fixiert war. „Wir sind die nächsten drei Wochen schon komplett ausgebucht. Um dem großen Andrang Herr zu werden, weiten wir unsere Öffnungszeiten aus, bis sich die Lage wieder normalisiert", erklärt Schammra und widmet sich wieder dem Kopf ihrer Kundin.

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