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„Rohstoffe sind die Basis unseres Lebens“

Industrielle Baustoffhersteller setzen sich für die Natur in Niederösterreich ein. Nach Beendigung der Rohstoff­gewinnung wird der Abbaubereich renaturiert oder rekultiviert. Zum Wohle von Umwelt und Natur.

Porträtfoto
© Tanja Wagner Florian Hengl ist Obmann der Fachgruppe Stein- und keramische Industrie NÖ.

„Ein hohes ökologisches Bewusstsein und Verantwortung für die Natur sind wichtige Markenzeichen in unserer Branche“, macht Florian Hengl, Obmann der Fachgruppe Stein- und keramische Industrie NÖ, aufmerksam, der die Interessen der 92 Betriebe vertritt. 

Den industriellen Baustoffherstellern ist sehr wohl bewusst, dass Steinbrüche, Sand- und Kiesgruben Eingriffe in die Natur darstellen. Selbst umweltschonendste Verfahren hinterlassen ein verändertes Landschaftsbild. Die Betreiber sind heute jedoch mehr denn je darauf bedacht, mit den Ressourcen aus der Natur so schonend und effizient wie möglich umzugehen.
„Die Veränderungen des Naturraums haben aber auch positive Folgen für Tiere und Pflanzen. So sind schroffe und steile Abbauwände in Steinbrüchen und karge Flächen in den Sand- und Kiesgruben ein Lebensraum, der in der freien Natur kaum mehr anzutreffen ist. Viele Tiere, die auf der Roten Liste stehen, haben dort einen neuen Lebensraum gefunden“, weiß Hengl. 

Nach Beendigung oder Unterbrechung der Rohstoffgewinnung werden Gewinnungsstätten meist sukzessive renaturiert beziehungsweise rekultiviert. „Rekultivierung bedeutet, dass ein möglichst ursprünglicher Zustand wiederhergestellt wird. Also beispielsweise wo eine Fichtenwald-Monokultur war, wird wieder ein neuer Fichtenwald gepflanzt“, erklärt der Fachgruppenobmann. 
Die heute oft bevorzugte Nachnutzung durch eine Renaturierung habe im Gegensatz zur Rekultivierung immer eine naturnahe Wiederherstellung zum Ziel. Dieses Zurückführen in einen naturähnlichen Zustand geschieht in Zeiträumen von zehn bis zwanzig Jahren ohne oder nur durch geringes Zutun des Menschen.

Zahlen zur Fachgruppe: 

  • 3.062 Beschäftigte
  • Produktionswert: 943.2 Millionen Euro
  • 55 Lehrlinge
  • Bruttoregionalprodukt NÖ: etwa 57,6 Milliarden Euro

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