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Reisebüros kämpfen ums Überleben — Finanzielle Unterstützung gefordert

Riedl: „Seit Februar haben die 252 niederösterreichischen Reisebüros keinerlei Einnahmen. Der lahmgelegte internationale Tourismus bedeutet: Keine Besserung in Aussicht!“

Reisekoffer auf leerer Parkbank
© Pixabay Seit Februar haben Reisebüros keinerlei Einnahmen, da die Unternehmen von den Provisionen der tatsächlich angetretenen Reisen leben.

Den Reisebüros ist aufgrund der Corona-Krise das gesamte Geschäftsmodell von heute auf morgen weggebrochen. „Es gibt fast keine Branche, der es schlechter geht als uns. Denn die Lage wird sich für die Reisebüros aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr ändern“, stellt Sabine Riedl, Fachgruppenobfrau der NÖ Reisebüros fest. Viele ihrer BranchenkollegInnen stehen nun unverschuldet vor der Insolvenz.

Betroffen sind in ganz Österreich 2.134 Reisebüros mit 10.148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Branche hat im Vorjahr einen Umsatz von 4,6 Milliarden erwirtschaftet und das mit nur 4 Großbetrieben, die anderen Büros sind KMUs.

„Seit Februar haben Reisebüros keinerlei Einnahmen, da die Unternehmen von den Provisionen der tatsächlich angetretenen Reisen leben“, erklärt Riedl. Selbst eine Öffnung der Geschäftslokale ab 2. Mai bringe für die Branche keine wesentliche Erleichterung. Denn durch den stark eingeschränkten Flugverkehr und die gesperrten Grenzen ist die Reisebranche praktisch zusammengebrochen.

„Wir können derzeit nur Reisen innerhalb Österreichs anbieten, was aber in einem normalen Jahr nur einen minimalen Prozentsatz unseres Umsatzes ausmacht“, so Riedl. Natürlich werde man spezielle Österreich-Packages für die heurige Saison anbieten, um die österreichischen Tourismusbetriebe zu unterstützen. Das werde aber für die Branche nicht reichen um überleben zu können.

Die Branche fordert daher spezielle Unterstützungsleistungen von der Bundesregierung — wie zum Beispiel eine nicht rückzahlbare Unterstützung.

Reisen, die aufgrund von Covid-19 abgesagt wurden, sollen im Rahmen des Fixkostenersatzes analog wie der Wertverlust bei verderblichen Waren behandelt werden. Ebenso wie beim Einkauf von nun wertlos gewordenen Waren, haben Reiseveranstalter und Reisebüros ihrerseits Leistungen erbracht, ohne einen Gewinn daraus erzielen zu können (= „frustrierte Dienstleistungen“).  

„Nur so können die Reisebüros Arbeitsplätze sichern und nach der Krise den Kundinnen und Kunden in bewährter Qualität für ihre Reisewünsche zur Verfügung stehen“, ist sich Sabine Riedl sicher.

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