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Reise zum Innovations-Hotspot Berlin

Unter Tech-Hotspots verstehen die meisten Asien oder das Silicon Valley. Die Berline-Reise der Sparte IC zeigte, dass findige Start-Ups auch von Europas Metropolen aus mit genialen Geschäftsideen die Welt erobern können.

V.l.: Wirtschaftsdelegierter Heinz Walter (AC Berlin), Spartenobfrau Ingeborg Dockner, Spartenobfrau-Stv. Günter R. Schwarz, Sophie Chung (CEO & Founder Qunomedical) und UBIT-Obmann Wilfried Drexler (Bgld).
© Andreas Stadler V.l.: Wirtschaftsdelegierter Heinz Walter (AC Berlin), Spartenobfrau Ingeborg Dockner, Spartenobfrau-Stv. Günter R. Schwarz, Sophie Chung (CEO & Founder Qunomedical) und UBIT-Obmann Wilfried Drexler (Bgld).
Obfrau Ingeborg Dockner ist nach der Berlin-Reise an der Spitze einer Delegation der Sparte Information & Consulting mehr denn je überzeugt: „Eine florierende Start-up-Szene ist keineswegs ein Zufallsergebnis.“  Vielmehr sieht sie darin das Ergebnis einer klaren Standortstrategie: „In Berlin ziehen Politik, Wirtschaft und Forschung an einem Strang. Mit gezielten Maßnahmen haben sie die Stadt als Nummer 1 Standort für digitale Unternehmen positioniert.“  

Die Drehscheibe der Umsetzung dabei ist die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH – eine Public Private Partnership, hinter der sowohl der Senat des Landes Berlin als auch über 280 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen stehen.

Fast drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer nützt man die tiefgreifenden Umbrüche und daraus entstandenen Lücken als Gestaltungsspielraum. Neue Nutzungskonzepte verwandeln ganze Stadtviertel, wie eine Präsentation über den Technologiepark Adlershof deutlich machte. Während der alte Ortskern des Adlershof (1754 als Gutshof gegründet) etwa 17.000 Menschen Wohnraum bietet, wird der ehemalige Flugplatz heute als  Technologie- und Uni-Campus genutzt: Zehn außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sechs Institute der Humboldt-Universität und rund 1.100 technologieorientierte Firmen bieten Arbeits- und Studienplätze für etwa 25.000 Menschen.

Als inspirierend erlebten die Reise-TeilnehmerInnen die Überzeugung und das Engagement, mit dem die Startups „ihre“ Idee und Unternehmen vertreten und die Diversität ihrer Teams: So stellte beispielsweise Sophie Chung, CEO und Mitbegründerin von Qunomedical, einer weltweiten Vermittlungsplattform schulmedizinischer Behandlungen, ihr Team vor, das Experten aus verschiedensten Teilen der Welt und unterschiedlichste Talente und Qualifikationen umfasst: Gesundheitsberater, Juristen, Programmierer und Ärzte verbindet das Ziel, Spitzenmedizin grenzenlos zugänglich zu machen und Patienten weltweit bei der Auswahl von ÄrztInnen und Kliniken zu begleiten.

Obwohl Sophie Chung, selbst Ärztin mit kambodschanischen Wurzeln, ihr Studium in Wien absolviert hat und sie ihre medizinische Laufbahn nach Australien und New York geführt hat, ist Berlin aus ihrer Sicht der perfekte Hub, um  ihr weltweit verstreutes Team zu steuern. Diesen Eindruck bestätigten auch viele Gespräche, die die Berlin-Reisenden beim Empfang im Co-Working Space St. Oberholz führen konnte, bei dem – neben beeindruckenden Start-Up-UnternehmerInnen – auch Vertreter diverser Verbände anwesend waren, zu denen vielversprechende Kontakte für künftige Kooperationen geknüpft wurden.  
Selbst die Deutsche Bank hat die Bedeutung der Start-Ups für den Erfolg der gesamten deutschen Wirtschaft und damit auch für den Bankensektor längst erkannt und versucht sich daher ebenfalls erfolgreich als Inkubator für neue Geschäftsmodelle. Den Abschluss der Reise bildete daher der Besuch des Innovation Labs der Deutschen Bank, mit dem die Digitalisierung des Finanzsektors vorangetrieben werden soll.

Berlins Start-up-Szene präsentierte sich in Summe mindestens ebenso erfrischend, faszinierend und sehenswert, wie ihre kulturell inspirierende Atmosphäre.

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