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Regionalität beschäftigt Unternehmer

Unternehmer aus den Bezirken Krems und Lilienfeld wurden zum Austausch beim „NÖ Frühstück mit Zukunft“ mit WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker geladen.

Screenshot vom Online-Meeting
© WKNÖ Schwerpunkt bei den Unternehmern aus dem Bezirk Krems waren die Themen Planungssicherheit und Wertschöpfung, die im Land bleiben soll. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker nahm dazu Stellung.


In beiden Gesprächsrunden war das Thema Planungssicherheit Anliegen Nummer Eins (zum Zeitpunkt der Gespräche waren die Öffnungsschritte für 3. Mai und 19. Mai noch nicht bekannt). So kann etwa ein Hotel nicht ohne entsprechende Vorbereitungen innerhalb von ein paar Tagen einfach wieder öffnen – genauso wie es herausfordernd ist, wenige Tage vor einer bereits vorbereiteten Öffnung diese wieder um zwei Wochen zu verschieben.
Zum Thema Planungssicherheit hält Michael Ocvirk (Yucon e.U., Mautern an der Donau) fest: „Wir planen die Outdoor-Events, aber dann dürfen wir sie kurzfristig doch nicht durchführen. Das macht uns zu schaffen.“ Und auch Unternehmer aus anderen Branchen beschäftigt die Unsicherheit in Bezug auf Öffnungen sehr. „Ich möchte endlich wieder meiner Arbeit nachgehen. Deshalb braucht es jetzt klare Regeln für den Gesundheits- und Fitnessbereich”, betont Mario Mitsan (Heilmasseur, Hohenberg). 
WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sieht die Herausforderung darin, „die richtige Balance zwischen Wirtschaft und Gesundheit zu finden“. Große Erleichterung herrscht bei Ecker über die (nach dem Gespräch kolportierten) geplanten Öffnungsschritte ab 19. Mai: „Es ist an der Zeit, dass alle unsere Betriebe wieder arbeiten können. Sie bekommen so die dringend nötige Planungssicherheit zurück. Es ist ein wichtiger und richtiger Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität.“


Klares Bekenntnis zur Regionalität

Dass die Pandemie das Bewusstsein für den Faktor Regionalität geschärft hat, konnten die Unternehmerinnen und Unternehmer nur einhellig bestätigen. Das  Thema steht auch bei Andreas Maglock (Maglock GmbH, Langenlois) ganz oben auf der Agenda: „Ein Output der Corona-Krise könnte sein, dass die Leute deutlich sehen, wie sehr sich regionales Bewusstsein bei Kaufentscheidungen auszahlt – man stärkt dadurch die lokale Wirtschaft und sichert die Arbeitsplätze.“ Für die nahe Zukunft stellte Ecker zum Thema Regionalität „weitere Maßnahmen und Kampagnen“ in Aussicht, „damit die Wertschöpfung im Land bleibt – zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes“.
Von den Lilienfelder Unternehmerinnen wurde der Spagat zwischen Home-Office und Kinderbetreuung oder Home-Schooling thematisiert. „Die Vereinbarkeit dieser Aufgaben im Lockdown ist eine große Herausforderung“, betont Doris Pfaffenlehner (Maßschuhmacherei Pfaffenlehner, Kernhof). 

Gespräche ermöglichen direkte Vernetzung

Ein Vorteil der virtuellen Frühstücksrunden ist die unmittelbare Möglichkeit zu reagieren und Kontakte herzustellen. So vernetzte der WKNÖ-Präsident aufgrund der jeweiligen Situationsbeschreibungen die Unternehmer mit den entsprechenden Stellen der WKNÖ (Förderservice und Bezirksstellen).

Screenshot vom Videogespräch
© WKNÖ Im Gespräch mit Unternehmern aus dem Bezirk Lilienfeld war „Regionalität“ ein großes Thema. Dieser Punkt ist auch im in Entwicklung befindlichen 10-Punkte-Programm der WKNÖ ein Schwerpunkt.


Was brauchen Unternehmen für die Zukunft?

Das 10-Punkte-Programm der WKNÖ ist die Grundlage für die virtuellen Frühstücks­runden:

  • Strategien zum Aufbau von Eigenkapital
  • Qualität braucht Qualifikation
  • Digitale Infrastruktur als Grundversorgung
  • Mobilität und Logistik im Flächenbundesland NÖ
  • Ökologie als wirtschaftliche Chance
  • Bekenntnis zur Regionalität
  • Chancen im  Export nutzen
  • Innovation als Wachstums­treiber
  • Bürokratie auf das notwendige Maß reduzieren
  • Unternehmerische Freiheit


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