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Regional, digital & ökologisch

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu im Interview: Kurt Hackl, Obmann der Bezirksstelle Mistelbach.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Kurt Hackl (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Kurt Hackl (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksststelle Mistelbach. Wie würden Sie Ihren Bezirk charakterisieren?
Der Bezirk hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Hinterhof der westlichen Welt am eisernen Vorhang zu einer der blühendsten Regionen in der Mitte von Europa entwickelt. Unsere Wirtschaft ist vielfältig – von innovativen Startups und traditionsreichen Handwerksbetrieben über die engagierten Handels- und Dienstleistungsunternehmen bis hin zu internationalen Industriebetrieben. Die Mischung aus städtischen und ländlichen Gebieten sowie die Weinviertelautobahn sorgen für eine stetige wirtschaftliche Entwicklung, wobei der sanfte Tousismus immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ihre Arbeits­schwerpunkte?
Drei Themen sind – nicht nur – derzeit bestimmend: Regionalisierung, Digitalisierung und Ökologie. Zum ersten hängt unsere Lebensqualität davon ab, wie es den Unternehmen in der Region geht. Zum zweiten hat die Digitalisierung durch die Pandemie einen Schub erlebt, den wir mit all ihren Vorteilen nutzen und nicht verlieren sollten. Und drittens ist Ökologie das Gebot der Stunde: Die ökosoziale Marktwirtschaft stellt mit Themen wie energetische Sanierung, Stärkung der Kreislaufwirtschaft, E-Mobilität, oder Photovoltaik die Wirtschaftschaft als Innovationstreiber in den Fokus. Das dabei erworbene Know-how stellt dann auch wie schon in der Vergangenheit ein wertvolles Exportgut dar.

Corona hat einen Digitalisierungsschub bewirkt, wird dieser von Dauer sein?
Die Wichtigkeit der Digitalisierung ist jetzt jedem klar. Das ist eine Chance! Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer kann seinen Betrieb durch Digitalisierung optimieren. Wir brauchen deshalb in Sachen Infrastruktur ein flächendeckendes Glasfasernetz und eine Wirtschaft, die das Know-how hat, die Vielfalt der neuen Technologien auch zu nutzen.

Das 'Regionale Bewusstsein' ist durch die Pandemie ebenfalls gestiegen. Bleibt das so?
Ich glaube schon, aber es braucht dazu Maßnahmen, um dieses klare Bewusstsein zur regionalen Zugehörigkeit zu stärken wie etwa  durch innovative Nutzungskonzepte für Ortskerne, die mir sehr am Herzen liegen. Dazu braucht es eine mutige  Politik, die fordert und fördert, aber auch bereit ist ‚Stop‘ zu sagen, wenn es zu Lasten der Lebensqualität der Menschen oder der dörflichen Identität geht.
V.r.: Bezirksstellenobmann Kurt Hackl in Aktion – am Bild mit Wirtevertreter Roland Krammer zu Sommerbeginn in Hobersdorf.
© KLaus Kaweczka V.r.: Bezirksstellenobmann Kurt Hackl in Aktion – am Bild mit Wirtevertreter Roland Krammer zu Sommerbeginn in Hobersdorf.

Wie ist die Verkehrs­situation im Bezirk?
Die Weinviertler Autobahn ist als Lebensader enorm wichtig, das sieht man auch sehr gut an den  ecoplus-Wirtschaftsparks, die sich als stärkster Jobmotor im Bezirk qualifiziert haben: Wolkersdorf ist das Aushängeschild, Mistelbach Wilfersdorf ist bereits auf der Überholspur und Poysdorf startet gerade durch. Für den öffentlichen Verkehr ist das ‚Mobilitätspaket nördliches Niederösterreich‘ ein ganz wichtiger Schritt – allem voran die Optimierung der Laaer Ostbahn  – bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung auch zeitznah erfolgt.

Wie haben Sie die Corona-Zeit bis jetzt in der Bezirksstelle erlebt?
Von 1. März 2020 bis 31. Juli 2021 verzeichneten wir in der Bezirksstelle 9.178 Mitgliederkontakte. Das sind rund 2.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2018/19. Trotz der enormen Belastung habe ich unser nimmermüdes Team der Bezirksstelle als kompetent, lösungsorientiert und mitgliedsnah erlebt – ein großes Lob daher an dieser Stelle für das ganze Team!


Eckdaten

Mit 1.292 km² nach Zwettl der Bezirk mit der zweitgrößten Fläche.
Er liegt im Herzen des Weinviertels.
Nachbarbezirke: Hollabrunn, Korneuburg und Gänserndorf
sowie Znaim und Lundenburg (beide: CZ)
4.862 aktive Betriebe
534 Lehrlinge in 224 Lehrbetrieben

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