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Rauchverbot in der Gastronomie aufgehoben!

Eine erste Einigung ist erzielt.

Mario Pulker: „Details sind aber noch zu klären.“
Derzeitiger Stand: Nach dem „Berliner Modell“ sind Rauchergaststätten weiter erlaubt.
© Pixabay Derzeitiger Stand: Nach dem „Berliner Modell“ sind Rauchergaststätten weiter erlaubt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Gäste können weiterhin in abgetrennten Räumen rauchen.
  • Regelung für Einraumlokale nach Vorbild des „Berliner Modells“
  • Der Jugendschutz wird verstärkt, unter 18-jährige dürfen nicht im Raucherbereich sitzen bzw. keine Raucherlokale betreten.

„Dass abgetrennte Raucherräume weiterhin zulässig sein sollen, freut uns natürlich. Wichtig für den Investitionsschutz ist aber, dass diese Regelung nun unbefristet gilt“, wünscht sich Spartenobmann Mario Pulker (Tourismus und Freizeitwirtschaft) auch Rechtssicherheit für die Betriebe. „Gegen eine Verstärkung des Jugendschutzes ist grundsätzlich natürlich nichts einwenden, jetzt muss man schauen, dass es bei der Ausgestaltung der Regelung zu keinen überbordenden Verpflichtungen und Strafsanktionen für die Gastwirte kommt. Hier sollte es ausreichen, wenn der Gastwirt entsprechende Kennzeichnungen beziehungsweise Warnhinweise anbringt. An der Einsetzbarkeit von Lehrlingen sollte sich zur bisherigen Regelung nichts ändern, führt der Obmann weiter aus.

Nach dem „Berliner Modell“ sind derzeit Rauchergaststätten unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

  • Weniger als 75 m² Gastraumfläche (Grundfläche inkl. Tresen)
  • Kein Zutritt für Personen unter 18 Jahren
  • Keine vor Ort zubereiteten Speisen
  • Deutlich sichtbare Hinweisschilder im Eingangsbereich

Derzeit sind in Österreich Rauchergaststätten bis zu 50 m² zulässig (80 m² in denkmalgeschützten Gebäuden). Die vorgeschlagene Regelung würde eine Erweiterung um 50 Prozent bedeuten. Allerdings wird der Anwendungsbereich dann auf rein getränkeorientierte Betriebe beschränkt. Ob dieses Modell unverändert übernommen wird, bleibt für Mario Pulker noch „ein Punkt, der zu diskutieren ist“.

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