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„Betriebe brauchen Vorbereitungszeit – jetzt Rahmenbedingungen fixieren!“

Kommentar von Spartenobmann Mario Pulker

Spartenobmann Mario Pulker
© Wolfgang Prummer Steppenseestudio Spartenobmann Mario Pulker

Es ist ein wichtiger und großer Schritt, dass unsere Gastronomiebetriebe ab 15. Mai wieder öffnen dürfen. Es freut mich besonders, dass es durch unsere intensiven Gespräche innerhalb der Branche und gemeinsam mit der Politik gelungen ist, diesen für die Gastronomie so wichtigen Schritt zu setzen.

Im Sinne eines gemeinsamen Gesamtpaketes geht es jetzt darum, die Rahmenbedingungen so rasch wie möglich zu fixieren, um den Betrieben die nötige Vorlaufzeit zu geben. Wichtige Faktoren, wie etwa notwendige Abstände in Innenräumen und in Gastgärten, die Öffnungszeiten und Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen müssen sobald wie möglich festgelegt werden, um einen reibungslosen Start für die Betriebe sicherzustellen. Mit der vorerst auf 23 Uhr festgelegte Sperrstunde für die Speise­gastronomie ist das Abendgeschäft vieler Betriebe gewährleistet.

Wir werden aber mit der Bundesregierung und dem Arbeitsmarktservice nachverhandeln, dass wiedereröffnende Gastronomiebetriebe sofort Kurzarbeit und nicht erst nach einer vierwöchigen Frist anwenden können – und zwar im Umfang von rund 50 Prozent.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass nicht nur der Tourismus, sondern die ganze Branche eine Verlängerung der Kurzarbeit braucht. Denn die zwei Mal drei Monate reichen einfach nicht. Wir sind die am stärksten und am längsten von der Corona-Krise betroffene Branche.

Und der internationale Tourismus, der auch für die Gastronomie absolut wichtig ist, wird sich wohl nicht so rasch erholen.

Schließlich sind viele Länder mit der Verbreitung und Bekämpfung des Virus noch viele Wochen hinter Österreich.

Und auch wenn ich weiß, dass alle beteiligten Institutionen wie AMS, aws oder Banken auf Hochdruck 24 Stunden am Tag arbeiten, ist der Stau bei Ansuchen auf Kurzarbeit und Überbrückungskrediten mehr als problematisch für die wartenden Betriebe. Für die wird die Lage wegen ausbleibender Genehmigungen und Bestätigungen mit jedem Tag immer prekärer. Bei vielen Betrieben ist der Kontokorrentrahmen einfach schon ausgeschöpft.

Daher ist es wichtig, die Garantien zu beschleunigen, dass unsere Betriebe nicht allein wegen des Zeitrahmens in Konkursgefahr geraten.

Die Zusammenarbeit, der Zugang für Unternehmen und das Hilfspaket sind zwar hervorragend, aber wir müssen schauen, dass die Hilfen so schnell und so unbürokratisch wie möglich an die Betriebe gehen, damit ihr Überleben gesichert ist.

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